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Wie sinnvoll ist eine Masernimpfung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Bei Masern handelt es sich um eine ansteckende Infektionskrankheit.

Bei Masern handelt es sich um eine ansteckende Infektionskrankheit, die durch eine Tröpfcheninfektion übertragen wird. Zwischen dem Eintritt der Erreger und dem Ausbruch der Erkrankung liegt eine gewisse Zeit, nämlich die sogenannte Inkubationszeit. Diese Inkubationszeit beträgt bei Masern neun bis elf Tage.

 

Masern sind weltweit verbreitet. Es handelt sich aber nicht wie oft geglaubt wird, um eine harmlose Kinderkrankheit. Die Erkrankung verursacht oft schwere Komplikationen und die Rate an Todesfällen ist ebenfalls sehr hoch. Eine Schutzimpfung hätte diese Kinder am Leben erhalten. 

Welche Komplikationen können auftreten?

  • Mittelohrentzündung
  • Gehirnhautentzündung
  • Lungenentzündung
  • Gehirnentzündung
  • Schwere Entzündungen der Hornhaut
  • Übertragung und Symptome der Masern-Erkrankung

     

    Wie werden Masern Übertragen?

    Auslöser für die Erkrankung ist das Masern-Virus. Die Infektion erfolgt über die Atemwege durch Tröpfcheninfektion, also durch das Sprechen, Husten oder Niesen. Der Kontagionsindex beträgt fast hundert Prozent.
    Epidemien wiederholen sich immer wieder im Verlauf einiger Jahre. Im frühen Erwachsenenalter hat ein Großteil der Bevölkerung Masern bereits durchgemacht. Die Immunität hält lebenslänglich an.
    Hat die Mutter einen Schutz gegen Masern, sind Säuglinge bis zum vierten Monat nach der Geburt geschützt.

    Wie äußert sich die Erkrankung?

    Der Beginn ist ident mit einem grippalen Infekt. Husten, Halsschmerzen, Bindehautentzündung, leichtes Fieber und Schnupfen. Diese Symptome dauern rund vier Tage, dann bilden sich die Koplikschen Flecken im Bereich der Wangenschleimhaut. Dazu beginnt jetzt das Stadium des Exanthems. Der Ausschlag beginnt hinter den Ohren und breitet sich dann relativ rasch über Kopf, Rumpf und Extremitäten aus.

    Besonders gefährdet sind Säuglinge, aber auch Erwachsene. Neben den Rötelnviren können auch die Erreger von Masern während der Schwangerschaft die Entwicklung des Embryos beeinflussen.

    Masernimpfung - die effektive Prophylaxe

    Einzige sinnvolle Maßnahme ist die Masernimpfung. Bei der Masenimpfung handelt es sich um eine aktive Schutzimpfung, dazu stehen verschiedene Impfstoffe zur Verfügung. Die Masernimpfung wird allgemein gut vertragen. Die Masernimpfung soll im zweiten Lebensjahr erfolgen, nach vier Wochen die zweite Teilimpfung.
    Leider sind die Zahlen der geimpften Kinder rückläufig, hier ist von Seiten der Kinderärzte viel Aufklärungsarbeit über die sinnvolle Impfung notwendig. Schutzimpfungen können fallweise natürlich auch Nebenwirkungen aufweisen.

     

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