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Wie vermeidet man Frostbeulen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Die Bezeichnung "Frostbeule" ist derzeit in aller Munde.

Die Bezeichnung "Frostbeule" ist zwar in aller Munde, doch was genau damit gemeint ist und wie sich so etwas entwickelt, wissen die Meisten erst dann, wenn sie selbst betroffen sind. Es ist also nicht falsch, diese unangenehme Erfahrung erst gar nicht machen zu wollen. Dazu hilft es zu wissen, was genau sich hinter dem Begriff versteckt und wie Frostbeulen vermieden werden können.

  • Frostbeulen sind keine richtige Erfrierungen und entstehen in Zusammenwirkung aus Feuchtigkeit und Kälte. 
  • Auch erscheinen sie nicht in beulenform, sondern vielmehr als schwammig verändertes, oberflächlich rot gefärbtes Gewebe. 
  • Besonders "beliebt" sind Körperteile wie Finger, Zehen, Ohren, Nase und die seitlichen Flächen der Füße und Hände. Gut zu wissen, um sich vor diesen lästigen Erscheinungsformen vorzubeugen.

Was ist wichtig zu wissen?

  1. Es empfiehlt sich also, diese oben genannten, besonders gefährdeten Körperregionen im Auge zu behalten. 
  2. Auch Menschen, die generell mit schwachem Blutdruck und schlechter Durchblutung zu tun haben, sind angeregt aufzupassen. 
  3. Denn Frostbeulen entstehen, weil diese schlecht durchbluteten Körperregionen zusätzlich durch Feuchtigkeit und Kälte angegriffen werden. 
  4. Es empfiehlt sich also darauf zu achten, dass diese weit vom Herz entfernten Bereiche warm und trocken "verpackt" werden. 
  5. Allerdings auch nur in dem Maße, dass eine ausreichende Blutzirkulation gewährleistet ist.


Was ist also zu tun, um Forstbeulen zu vermeiden? Diese Schritte können dabei eine große Hilfe darstellen und nachhaltige gesundheitliche Verbesserungen bewirken:

  1. Enge und abschnürende Kleidungsstücke, insbesondere Socken, sind dringend zu vermeiden. Hier werden die feinen Blutgefäße abgedrückt und die Sauerstoffversorgung vermindert. Somit kühlt das Gewebe sehr leicht ab
  2. Auch die zuleitenden Körperregionen sollten nicht durch zu eng anliegende Kleidung oder mehrere übereinander getragene Kleidungsstücke in ihrer Blutzufuhr gehindert werden. 
  3. Somit sollten auch an den Armen und den Beinen feste Einschnürungen vermieden werden
  4. Wesentlich wichtiger zur Vorbeugung ist allerdings, die eigene Durchblutung und das Gefäßsystem Fit zu machen, damit es besser klar kommt mit extremen Temperaturschwankungen. 
  5. Dazu empfehlen sich wechselwarme Bäder oder Waschungen mit unterschiedlich temperiertem Wasser, um im Anschluss daran die Haut gut trocken zu reiben. 
  6. Der Effekt ist eine wohltuende Durchblutungsförderung, wozu begonnen wird mit relativ geringen Wasserunterschieden, also zwei Wasserbehälter mit zum Beispiel 25 Grad und 35 Grad, um dies anschließend zu steigern. 
  7. Das trainiert die Gefäße, aktiviert die Muskeln und wirkt wesentlich effektiver als eine Medikamenteneinnahme.

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