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Windpocken behandeln? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Eine der sicherlich am häufigsten vorkommenden sogenannten Kinderkrankheiten.

Eine der sicherlich am häufigsten vorkommenden sogenannten Kinderkrankheiten, sind die sogenannten Windpocken. Diese sind zwar hochansteckend, haben aber mit den "echten" Pocken nichts zu tun. Vielmehr ist ein der Varizella-Zoster-Virus Ursache, ein Herpes-Virus, Ursache für die Infektion.
Obwohl Windpocken als Kinderkrankheit gelten, können auch Erwachsene sie bekommen. Den Ruf der Kinderkrankheit haben die Windpocken allem Anschein nach, weil sie so hochgradig ansteckend sind, dass wohl fast jeder schon im Kindesalter "erwischt" wurde. Zu erkennen sind die Windpocken an den am ganzen Körper auftretenden und stark juckenden roten Pusteln, Kopf- und Gliederschmerzen, sowie gelegentlich auch Fieber.
Obwohl die Windpocken bei Kindern harmlos verlaufen, sollte jedoch in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden. Erwachsene und Risikopatienten sollten in jedem Fall schnellstens einen Arzt aufsuchen.

Behandlung

  1. Windpocken sind bei Kindern in der Regel harmlos.
  2. Darum kann es sein, dass der Arzt gegen die Viren selbst gar kein Mittel verschreibt.
  3. Bei Erwachsenen wird er dies auf jeden Fall tun.
  4. Diese Behandlung muss innerhalb der ersten 72 Stunden beginnen.
  5. Darum ist es wichtig schnell zum Arzt zu gehen.


Welche unterstützenden Maßnahmen sind sinnvoll?

  1. Bei starkem Juckreiz empfiehlt sich das Auftragen von Zinkoxidschüttelmixtur.
  2. Auf keinen Fall kratzen. Dies kann zu bakteriellen Infektionen führen.
  3. Kindern sollte, um das Kratzen zu verhindern, die Fingernägel kurz geschnitten werden.
  4. Erst wieder baden, wenn die Bläschen auf der Haut verkrustet sind.
  5. Kindern gegen Schmerzen und Fieber keine Acetylsalicylsäure geben.
  6. Hier ist Paracetamol die bessere Wahl. Im Zweifelsfall sollte hier der Arzt gefragt werden.
  7. Enge Kleidung verstärkt den Juckreiz. Darum sollte weite und luftige Kleidung getragen werden.

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