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Wird bei Allergietests Blut abgenommen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Mit Beginn der wärmeren Jahreszeit beginnt für Allergiker wieder die Zeit der brennenden Augen und der Triefnasen.
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Besonders nach milden Wintern und bedingt durch die milden Temperaturen kann die Pollensaison um bis zu drei Wochen früher starten.

Bitte beachten

  • Jeder fünfte Mensch ist bereits von einer Allergie betroffen
  • Die Tierhaar-, die Pollen- und die Insektenallergien sind die häufigsten Allergien
  • Hunde und Katzen können wie der Mensch unter Allergien leiden 

Allergische Symptome müssen abgeklärt werden

Bei Verdacht auf eine Allergie muss auf jeden Fall der Arzt konsultiert werden und ein Allergietest durchgeführt werden. Denn unbehandelt kann sich aus einer lästigen Allergie sogar ein allergisches Asthma entwickeln.
Der Heuschnupfen im Rahmen der Pollenallergie und die Tierhaarallergie zählen zu den bekanntesten Allergieformen. Doch daneben kann der Mensch auf fast alles allergisch reagieren. Was oft auf Erkältungen oder Hauterkrankungen geschoben wird, ist in Wirklichkeit eine allergische Reaktion. So ist zum Beispiel ein nicht kleiner Teil der Bevölkerung auf Jeansknöpfe allergisch.

Die Behandlung, der leider oft genetisch bedingten Allergie, besteht im Wesentlichen aus drei wichtigen Maßnahmen:

  • Der Diagnose
  • Der Behandlung
  • Die Vermeidung der allergieauslösenden Stoffe

Die Feststellung der Allergie

 

Neben der Anamnese kann durch den Haut- und den Bluttest die Diagnose gesichert werden und die Schwere der Allergie festgestellt werden.


Beim Hauttest wird eine große Anzahl von Substanzen, die für eine mögliche Allergie in Frage kommen, auf die Haut getropft und anschließend die oberste Hautschicht eingeritzt. Bei einer Allergie kommt es zu einer positiven Reaktion. Schon in weniger als fünfzehn Minuten entstehen juckende Stellen, vergleichbar mit Mückenstichen.


Bei einer Allergie reagiert das komplette Immunsystem. Es werden Antikörper entwickelt, die sich im Blut nachweisen lassen. Bei dieser Art von Allergietest wird etwas Blut entnommen, wie bei jeder anderen Blutabnahme wird die Vene punktiert. Dieser Test ist aber wesentlich aufwendiger und kostspieliger als der Hauttest, dadurch werden nur ganz gezielt Antikörper gegen die Allergieauslöser bestimmt, die durch die Anamnese oder den Hauttest ganz besonders verdächtig erscheinen.


Durch das Ergebnis des Bluttest kann eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden. Besonders wirksam sind Antihistaminika, kortisonhaltige Präparate und moderne, spezifische Immuntherapien.

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