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Wissenswertes und Fakten über Vitamin B6?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
B6, auch als Pyrodixin bezeichnet, ist wie alle anderen Vitamine der Gruppe B wasserlöslich.

Nehmen Sie also zu viel davon auf, werden die Überschüsse mit dem Urin ausgeschieden. Vitamin B6 spielt im Körper eine wichtige Rolle für den Eiweißstoffwechsel, für die Blutbildung und das Nervensystem.

  • Ein Mangel von Vitamin B6 alleine ist sehr unwahrscheinlich und trifft selten auf. Als Folgen können hier Blutarmut, Veränderungen des Nervensystems Gereiztheit und Depressionen auftreten.
  • Aufpassen müssen Schwangere und stillende Mütter, da hier eine höhere Tagesdosis empfohlen wird. 
  • Eine Überdosis ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Folgen einer kontinuierlich zu hohen Zufuhr von Vitamin B6 hätte eine mögliche Schädigung des Nervensystems und eine Beeinflussung des Tast- und Temperaturempfindens zur Folge.
  • Durch eine ausgeglichene und gesunde Ernährung ist eine Unterversorgung sowie eine Überversorgung mit Vitamin B6 weitgehend auszuschließen.

  1. Die empfohlene Tagesmenge von Vitamin B6 hängt vom Alter und vom Geschlecht ab. 
  2. Für Kinder im Alter von 1-3 Jahren wird eine Tagesdosis von 0,4 mg empfohlen. Kinder im Alter von 4-8 Jahren sollten 0,7 mg pro Tag zu sich nehmen. Im Alter von 9-13 Jahren sollten 0,9 mg pro Tag aufgenommen werden. 
  3. In der Schwangerschaft wird eine höhere Tagesdosis von 1,9 mg pro Tag empfohlen.
  4. Wichtige Vitamin B Quellen sind zum Beispiel Bananen, Avocados, Lachs, Leber, Fleisch, Fisch, Eier, Getreideprodukte, Kartoffeln, Nüsse und Hülsenfrüchte. Aber auch Gemüse, Käse und Milch enthält Vitamin B6, jedoch in geringen Mengen. 
  5. Da das Vitamin wasserlöslich ist, ist es wichtig, nur wenig Wasser beim Kochen oder dünsten zu verwenden. So bleiben die wertvollen B Vitamine erhalten.
  6. Die Funktionen der B Vitamine hängen eng miteinander zusammen. Meist treten Mangelerscheinungen verschiedener B Vitamine zusammen auf. 

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