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Yoga bei Migräne? - Diese Übungen helfen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Etwa zehn von hundert Deutschen leiden an Migräne

Etwa zehn von hundert Deutschen leiden an Migräne. Die Ursachen für diese weit verbreitete Volkskrankheit können ganz unterschiedlich sein. Oft sind auch Überlastung oder Stress Auslöser für einen Migräneanfall. Bei Migräne muss nicht immer zu schweren Medikamenten gegriffen werden, denn auch Yoga kann sehr gut bei Migräne helfen.

  • Wer noch keine Erfahrungen mit Yogaübungen hat sollte zuerst unter kompetenter Anleitung diese erlernen.
  • Gerade bei Migränesymptomen ist ein Yogalehrer zu bevorzugen der sich mit der Iyengar-Yogar-Methode auskennt.

  • Yogamatte
  • Yogastuhl
  • Yogakissen
  • Yogaklotz

Muskuläre Verspannungen:

  1. Gerade wenn Migräne durch muskuläre Verspannungen ausgelöst wurde kann Yoga sehr gut helfen.
  2. Allerdings gibt es dabei einige Hinweise zu beherzigen.
  3. Sind noch keine Migränesymptome vorhanden empfiehlt sich zur Vorbeugung ein ausgewogenes Yogaprogramm.
  4. Dieses sollte sowohl Dehnungs- und Kräftigungsübungen beinhalten, wie auch gezielte Entspannungstechniken.
  5. Dabei sollen vor allem Schulter und Nacken entspannt bleiben.
  6. Bei den Übungen ist es wichtig auch darauf zu achten, dass das Gesichtsmuskulatur entspannt.
  7. Das Unterkiefer, die Zunge, die Haut an Stirn und Schläfen sowie die Augen sollten sich lösen.


Yoga-Übungen können Symptome lindern:

  1. Ist die Migräne gerade aktiv eignen sich die wenigsten aktiven Yogaübungen.
  2. Ist ein Migräneanfall jedoch erst im Anmarsch dann können eine Vielzahl von regenerativen Übungen hilfreich sein.
  3. Gut geeignet ist es Pascimottanasana oder Janu Sirsana, also sitzende Vorwärtsbeugen.
  4. Diese Übungen beruhigen die Nerven und lindern Stress, denn die Hormonausschüttung von Hypophyse und Nebennieren wird dabei gebremst.
  5. Auch die Umkehrhaltung, etwa ein unterstützter Pflug kann die Migräne lindern oder bekämpfen.
  6. Bei diesen Übungen werden Spannungen im vorderen Kopfbereich gelöst.
  7. Für diese Übung die Schultern auf eine feste Unterlage legen.
  8. Dabei den Nacken aber nicht überdehnen. Die Oberschenkel werden mit einem Stuhl unterstützt, so dass der Rumpf nicht gestaucht wird. Anschließend das unterstützende Setu Bandha Sarvangasana ausüben.
  9. Hierzu einen Klotz unter das Kreuzbein schieben. Der Brustkorb wird dabei „geöffnet“. Jetzt tief durch die Nase ein- und ausatmen.

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