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Letztes Update am 08.01.2015, 12:32
Viele Schulabgänger stehen vor der Qual der Wahl: studieren oder gleich arbeiten gehen? Auf diese Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort, sondern die eigenen Charaktereigenschaften und Vorlieben sollten unbedingt miteinbezogen werden. Deswegen hier eine kleine Checkliste.

Pro Arbeit

  • Das offensichtlichste zuerst: Wer arbeiten geht, verdient Geld – logisch. Das Studieren hingegen stellt eher eine Belastung für den Geldbeutel dar. Frei nach dem Motto „ Was kostet die Welt“ kann man sich schon früh viel leisten und ist finanziell unabhängig.
  • Arbeit strukturiert unser Leben. Wer arbeitet, weiß genau, was er wann zu tun hat.
  • Für diejenigen die früh in das „Erwachsenenleben“ einsteigen wollen: Generell gründen Menschen, die früher arbeiten auch früher eine Familie, unter anderem wahrscheinlich da die finanzielle Sicherheit gegeben ist.
  • Arbeitende bekommen das Gefühl vermittelt, gebraucht zu werden, unentbehrlich und wichtig zu sein. Das stärkt das Selbstbewusstsein ungemein und gibt dem Leben einen Sinn.
  • Außerdem: wer arbeitet, schätzt den Feierabend, das Wochenende und den Urlaub mehr und plant die freie Zeit dementsprechend mit spaßigen Aktivitäten und vergeudet sie nicht nur mit "rumhängen".

 

Pro Studium

  • Das Studium eröffnet zahlreiche Karriereoptionen. Ohne abgeschlossenes Studium stößt man auf der Karriereleiter wahrscheinlich irgendwann an die „gläserne Decke“. Ab da geht es schwer aufwärts, weil das Unternehmen für die höheren Positionen Akademiker bevorzugt. Mit einem Studium umgeht man dieses Problem galant.
  • Sei es sich in einer neuen Stadt zurecht zu finden, die erste eigene Wohnung zu beziehen, das eigenständige Lernen oder die gesamte Studienorganisation. - Währnend des Studiums lernt man zwangsläufig sich selbständig zu organisieren.
  • Unter Akademikern ist die Arbeitslosenquote niedriger als in den anderen Bevölkerungsgruppen.
  • Einige Umfragen zeigen, dass Absolventen eines Studiums im Verlauf ihres Berufslebens besser verdienen als Arbeitnehmer ohne Studium.
  • Mal ganz abgesehen von den finanziellen Aspekten: studieren macht einfach Spaß! Man lernt neue Freunde kennen , hat viel Freizeit zum feiern oder anderen Hobbys nachzugehen und kann ein Semester im Ausland verbringen. - Nie mehr hat man so viele Freiheiten! Nicht umsonst bezeichnen viele Erwachsene ihre Studienzeit als eine der besten in ihrem Leben.

Fazit

0cm">Aus welchen Gründen auch immer man sich für eines der beiden Wege entscheidet ist grundsätzlich egal. Hauptsache man weiß, was es ist, das einen antreibt.