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Arbeiten bei Hitze - Die 5 anstrengendsten Jobs

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Wenn draußen Temperaturen bis zu 50 Grand in der Sonne herrschen, gibt es Menschen, welche auch ihre Arbeiten bei Hitze erledigen müssen.
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Die härtesten Jobs bei Hitze

1. Arbeiter am Hochofen:

Arbeiten bei Hitze an einem Hochofen, wo Stahl zum Schmelzen gebracht wird, ist eine besondere Herausforderung. Innerhalb des Ofens herrscht eine Temperatur von etwa 2000 Grad. Beim Abstich kommt es im näheren Umfeld zu einer Temperatur von bis zu 80 Grad. Damit sich die Arbeiter keine Verbrennungen zuziehen, ist eine spezielle Arbeitskleidung vorgeschrieben. Zusätzlich sind in jeder Schicht schwere körperliche Tätigkeiten zu verrichten. Nur mit viel Trinken kann der Motor des Körpers am Laufen gehalten werden.


2. Feuerwehrmänner:
Auch die Feuerwehrmänner Arbeiten bei Hitze und sind bei der Brandbekämpfung mit einer zusätzlichen Schutzkleidung unterwegs. Wird bei starker Sonneneinstrahlung ein Großbrand gelöscht, so kommen die Kameraden schnell an ihre Belastungsgrenzen. Deswegen werden die einzelnen Besatzungen in gewissen Abständen ausgetauscht, damit sich der Körper etwas erholen kann. Die Einsätze der Feuerwehr erfolgen zu jeder Jahreszeit und im Winter ist mit Kälte sowie gefrorenen Schläuchen zu kämpfen.

3. Bau- und Straßenarbeiter

Eine andere Berufsgruppe ist im Sommer sehr häufig über die gesamte Arbeitszeit der prallen Sone ausgesetzt. Die Rede ist von Bauarbeitern, welche auf Autobahnen und Landstraßen ihren Job erledigen müssen. Der Beton oder der Asphalt wirft die Hitze regelrecht zurück und es kommt die Wärme von oben und von unten. In einigen Bauabschnitten ist weit und breit kein Baum zu sehen. Die Arbeiter können sich nur mit leichter Kleidung und einer Kopfbedeckung schützen. Ein feuchtes Tuch um den Hals und viel zu Flüssigkeit muss ausrechen, derartige Tage durchzustehen. Die Pausen im Bauwagen sind auch keine echte Erholung, denn hier sind die Temperaturen oft höher, als unter freiem Himmel.

4. Bergarbeiter
Eine besondere Belastung müssen Bergarbeiter ertragen, welche unter der Erde arbeiten. Die Leute sind zwar nicht der prallen Sonne ausgesetzt, doch die Anstrengungen werden mit jedem Meter belastender. Je tiefer die Stollen unter der Oberfläche sind, um so wärmer sind die Temperaturen. Zusätzlich kommt eine Unmenge an Staub dazu, welcher während der Arbeit entsteht. In diesen Bereichen haben die Werktätigen kaum eine Möglichkeit, sich in geschützte und kühlere Bereiche zurückzuziehen. Erst wenn die Bergarbeiter das Tageslicht erreicht haben, können sie wieder frei durchatmen. Die kürzeren Arbeitszeiten und ein guter Lohn ist für diese Tätigkeit ist durchaus gerechtfertigt.

5. Elite-Soldaten

Für eine Berufsgruppe ist das Arbeiten bei Hitze ebenfalls erforderlich, doch kaum jemand denkt an diese Leute. Es sind die Elitesoldaten von Spezialeinheiten. Ihre Einsatzgebiete sind auch Regionen, wo tropische Temperaturen herrschen. Mit Gepäck, einer Waffe und Munition müssen oft bei praller Sonne mehrere Kilometer zu Fuß gelaufen werden. Die Soldaten haben keine Möglichkeit sich abzukühlen, nur über ihre Trinkflasche gibt es etwas Flüssigkeit. Auch bei Kampfhandlungen muss bei jedem Wetter richtig reagiert werden. Durch eine knallharte Auswahl bestehen höchstens 2 bis 5 Bewerber von 100 den Test, um in einer Eliteeinheit aufgenommen zu werden. Die meisten Soldaten halten die hochgesteckten Anforderungen bei der Ausbildung einfach nicht durch.

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