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Bewerbung gut schreiben? - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Bewerbungen schreiben - Was gibt es zu beachten?

Der erste Eindruck zählt! Diese Devise gilt besonders für Bewerbungsschreiben, die für eine Stelle bei dem potenziellen Arbeitgeber abgegeben werden. Nicht selten bewirbt sich ein Vielfaches an Bewerbern auf eine ausgeschriebene Stelle. Wer allzu leichtfertig Fehler in der eigenen Bewerbung zulässt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit bereits bei ersten Durchsicht der Unterlagen ausgesiebt und zu keinem Bewerbungsgespräch eingeladen.

  • Wenn du dir unsicher bist, wie du am besten eine gute Bewerbung verfasst, kannst du dich an Berater wenden, die sich in diesem Bereich als Dienstleister spezialisiert haben. Das kostet natürlich Geld!
  • Hilfreiche Hinweise findest du auch beim Arbeitsamt. Dort werden häufig entweder direkte Ansprechpartner oder Schulungen, oft kostenlos angeboten.

Top-Tipps für dein Bewerbungsschreiben

An wen muss die Bewerbung adressiert werden?

  • Informiere dich darüber, wer genau die zuständige Person für die ausgeschriebene Stelle ist.
  • Wird bei einer Ausschreibung die für die Bewerbung zuständige Person namentlich angegeben und du bewirbst dich mit der Phrase "Sehr geehrte Damen und Herren...", vermittelt dies, dass du dich nicht sorgfältig genug mit der Ausschreibung befasst hast. 

 

Gibt es eine Stellenbeschreibung?

  • Wenn es eine konkrete Stellenbeschreibung in der Ausschreibung gibt, solltest du dich auch bei der Bewerbung auf diese beziehen.
  • Falls du eine Initiativbewerbung, also eine Bewerbung ohne vorherige Ausschreibung einer Stelle, durchführst, solltest du zumindest beschreiben, welches Tätigkeitsfeld du anstrebst.

 

Du weißt Bescheid über deinen Arbeitgeber!

  • Schon am Anfang der Bewerbung musst du vermitteln, dass du über die Aktivitäten des Arbeitgebers Bescheid weißt.
  • Dies kannst du clever rüberbringen, indem du beispielsweise deine Vorlieben und Interessen ausführlich beschreibst, die gut mit den Tätigkeiten des Arbeitgebers harmonieren.
  • Bewirbst du dich zum Beispiel auf eine Stelle im Handwerk, solltest du hier auch deine Interessen und Stärken in diesem Bereich beschreiben. Selbstverständlich sollte auch die Bereitschaft, Neues zu lernen, nicht unerwähnt bleiben. 

 

Rechtschreibung und Zeichensetzung

  • Fehler in der Rechtschreibung und Zeichensetzung sind absolut vermeidbar.
  • Falls du selbst Defizite in diesem Bereich hast, versuche hier Hilfe in Anspruch zu nehmen.
  • Erhält dein potenzieller Arbeitgeber eine Bewerbung, die nur so mit Fehlern gespickt ist, wird er diese sofort zur Seite legen.

 

Vermeide Lücken im Lebenslauf!

  • Eine Lücke, wie zum Beispiel das Auslassen bestimmter Zeiträume innerhalb deiner Erwerbsbiografie, wirft immer wieder Fragen auf, was du wohl in der Zeit gemacht hast.
  • Auch wenn du beispielsweise in einem Zeitraum von einem Jahr arbeitslos warst, kannst du dies in einem positiven Licht darstellen. So kannst du diese Zeit auch als Phase der Umorientierung bezeichnen. Falls du Weiterbildungen, Schulungen oder ähnliches durchgeführt hast, solltest du auch diese unbedingt angeben.
  • Damit zeigst du, dass du die Zeit der Erwerbslosigkeit nicht nutzlos vergeudet hast.

 

Last but not least - das äußere Erscheinungsbild deiner Bewerbung

  • Verwende hochwertige Bewerbungsmappen und gutes Papier.
  • Das Foto, das du deinem Lebenslauf beifügst, sollte kein Privatfoto, zum Beispiel aus deinem letzten Urlaub sein.
  • Ein Besuch beim professionellen Fotografen sollte es dir schon wert sein.
  • Eselsohren und Knicke in der Bewerbungsmappe sind außerdem eine Garantie für eine Ablehnung. 

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