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Bewerbung schreiben - Die idealen Arbeitszeugnis Formulierungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Da muss man etwas weiter ausholen und die Frage etwas anders stellen.

Hallo Shoshanna !

Die idealen Arbeitszeugnisse? Da muss man etwas weiter ausholen und die Frage etwas anders stellen. Gibt es die idealen Arbeitszeugnisse überhaupt? Das Arbeitszeugnisse oder Referenzen oftmals nur von Unternehmern (die klein kariert denken) verlangt werden, pfeifen die Spatzen seit Jahren von den Dächern. Ich habe mich damals in berufsbegleitender Form zum Betriebswirt weiter gebildet.

So wurde uns zum Beispiel im Fachbereich „Arbeitswissenschaften“ einmal folgendes vermittelt.

So wurde uns zum Beispiel im Fachbereich „Arbeitswissenschaften“ einmal folgendes vermittelt. Wenn man alle Unternehmungen in Deutschland zusammen zieht, wird man eine ganz bestimmte Feststellung machen.

  • Nur etwa zehn Prozent von allen sind Realunternehmer. Dass sind diese, die sich auch in der Realität bewegen.
  • Dass sind diese, die auch mal über den Tellerrand hinaus schauen und immer ein offenes Ohr für ihre Mitarbeiter haben.
  • Dass sind diese, die ohne Scheuklappen durch die Welt laufen und genau sehen, was rechts und links von ihnen abläuft.
  • Dass sind diese, die über eine rationale Denkweise verfügen und sich nicht blenden lassen von Arbeitszeugnissen beziehungsweise Referenzen.
  • Die restlichen neunzig Prozent kannst Du in die Tonne werfen auf dieser ein Zettel klebt mit der Aufschrift Möchtegernunternehmer!
  • Ein „Möchtegernunternehmer“ ist sogar so irreal und verlangt von einem Schulabsolventen (der vor einer Woche ausgeschult wurde und nun einen Ausbildungsplatz haben möchte) einen lückenlosen tabellarischen Lebenslauf. Fällt Dir dazu noch was ein ? Der Bub ist beispielsweise gerade einmal sechzehn Jahre jung.

  1. Hierzu möchte ich Dir auch das Buch empfehlen „Manager, Führungskräfte und ihre Unfähigkeit“.
  2. Da kannst Du mal lesen, was gewisse „Möchtegerner“ mit ihrer Unfähigkeit so alles verbockt haben. Dazu gehören natürlich auch sogenannte Manager die so hoch gebildet sind, dass sie mit ihrer überdimensionalen Bildung es tatsächlich fertig gebracht haben, Unternehmungen in kürzester Zeit in die Insolvenz zu wirtschaften.
  3. Da sitzen Führungskräfte, die noch nicht einmal einen mathematischen Dreisatz beherrschen, weil sie dafür zu dumm sind. Und solche Leute verlangen Arbeitszeugnisse beziehungsweise Referenzen. Sind die denn aufgrund ihrer Dummheit eigentlich dazu in der Lage, Arbeitszeugnisse auch richtig einschätzen zu können ? Also man glaubt es doch nicht.
  4. Abschließend sei aber gesagt, dass sich der Trend rückwärts entwickelt und schon lange nicht mehr soviel Arbeitszeugnisse verlangt werden, wie es noch vor einigen Jahren der Fall war.
  5. Viele der Unternehmungen haben zwischenzeitlich auch schon gemerkt, dass auf einem Papier viel stehen kann. Aber ob auch alles so stimmt ?
  6. Gruß, Minotaurus

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