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Bewerbungsunterlagen für die Lehre mit Matura zusammenstellen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Einen guten Eindruck machen.

Nichts macht einen schlechteren Eindruck als eine schlechte oder unvollständige Bewerbungsmappe. Gleichzeit es gibt auch kein besseres Aushängeschild, als eine richtig gute Bewerbung.

Wer zum ersten Mal seine Bewerbungsunterlagen zusammenstellen möchte, sieht sich oft vor eine große Herausforderung gestellt. Dabei ist es gar nicht schwer. Wer die Bewerbungsunterlagen einmal zusammen hat, muss bei der nächsten Bewerbung viel weniger Zeit investieren.

Man muss dennoch auf einige Punkte achten und darf die wichtigsten Unterlagen nicht vergessen. Was man zum Beispiel bei einer Bewerbung für eine Lehre mit Matura braucht, können Sie im Anschluss nachlesen.

 

Das Anschreiben - erste Ansprache

Das Anschreiben ist das erste, was dem Chef in die Hände fällt. Deswegen sollte das Anschreiben auch die erste Seite in den Bewerbungsunterlagen darstellen.

Es ist aufgebaut wie ein förmlicher Brief, d.h. ganz oben steht der eigene Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse, darunter die vollständige Anschrift des Unternehmens, bei dem man sich bewerben möchte. Dann folgt linksbündig Ort und Datum, darunter wieder rechtsbündig und fett gedruckt der Betreff, z.B. "Bewerbung für eine Lehre bei XY".

Erst nach diesem Briefkopf folgt der eigentliche Text. Wenn man den Ansprechpartner nicht kennt, empfiehlt sich als Begrüßung das klassische "Sehr geehrte Damen und Herren". Ist der Ansprechpartner bekannt, dann muss man diesen natürlich auch persönlich ansprechen.

Im Text sollte stehen, für welche Stelle man sich bewerben will und warum. Außerdem kann eine kurze Vorstellung à la "Das bin ich, das kann ich und das will ich" nicht schaden.

 

Der Lebenslauf - das Herzstück

Der Lebenslauf ist das zweite, was man beim Bewerbungsunterlagen zusammenstellen in Angriff nehmen muss. Hier muss zunächst noch einmal etwas zur eigenen Person gesagt werden: Name, Adresse, Kontaktdaten, Geburtsdatum und -ort. Falls gewünscht platziert man daneben sein Bewerbungsfoto.

Danach geht es um den tatsächlichen Lebenslauf. Hier will man wissen: Was hat der Bewerber wann gemacht? Es geht los mit Ausbildung, Schulabschluss, dann Berufserfahrung und eventuell Praktika, Auslandsaufenthalte oder Weiterbildungskurse (aber bitte nur, wenn sie wirklich relevant für die Lehre sind). Das alles muss chronologisch geordnet dargestellt werden.

Zusätzlich kann man danach erwähnen, ob man z.B. in einem Sportverein aktiv ist oder ein Instrument spielt, bei der Schülerzeitung geschrieben hat oder als Klassensprecher Verantwortung übernommen hat. Außerdem sollte man erwähnen, welche Sprachen man spricht und ob man einen Führerschein besitzt.

 

Die Anlagen - fast geschafft

Zu guter Letzt muss alles, was man im Lebenslauf erwähnt hat, nachgewiesen werden. Zu den Anlagen gehört auf jeden Fall das letzte aktuelle Zeugnis, außerdem alle Arbeitszeugnisse von Praktika und Kursen, die man im Lebenslauf erwähnt hat.

In die Bewerbungsmappe heftet man zuerst ein Deckblatt, dann den Lebenslauf und dahinter alle Zeugnisse. Obendrauf kommt das Anschreiben und fertig sind die Bewerbungsunterlagen.

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