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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38

Immer wieder hört man von gefährlichen Krokodilen oder tödlichen Haien, doch in Wahrheit sind es meistens kleine, unscheinbarere Tiere die dem Menschen zum Verhängnis werden können. Ihre Waffe ist meistens hochpotentes Gift und führt bei fehlender, schneller Behandlung zum sicheren Tod, was allerdings nicht bedeutet, dass diese Tiere auch aggressiv sind und aus heiterem Himmel einen Menschen angreifen würden.

Die giftigsten Tiere

Der Blauring Krake

Wenn dieses Tier sich bedroht fühlt gibt es eine optische Warnung aus, die ihm den schönen Namen Blauring-Krake gibt. Grundsätzlich hat er einen blass-braunen Teint, aber in Notsituationen wird daraus eine leuchtend türkise Färbung. Grundsätzlich wird er nur um die 12 cm groß, doch wenn er zubeißt sondert er ein Nervengift ab, das nach wenigen Stunden zu einer Lähmung der Atemmuskulatur führen kann. Der Giftvorrat eines Kraken reicht aus, um potentiell 26 Menschen in kürzester Zeit zu töten.

 

Die Würfelqualle

Die Würfelqualle gehört mitunter zu den giftigsten Meerestieren überhaupt. Die auch Seewespe genannte Qualle, kann mit ihren Tentakeln extrem schmerzhafte Verbrennungen verursachen, welche gerade Schwimmern in tieferem Wasser sehr schnell zum Verhängnis werden können.

 

Pfeilgiftfrosch

In den Urwäldern von Süd- und Mittelamerika beheimatet, ist der Pfeilgiftfrosch einer der giftigsten Lebewesen überhaupt. Das Sekret, welches er über seine Haut absondert, führt zu Muskel- und Atemlähmungen, die einen Menschen innerhalb von 20 Minuten töten können. Der Pfeilgiftfrosch ist nur 5 cm groß.

 

Der Kugelfisch

Manche kennen den Kugelfisch vielleicht nur aus einer Folge der Simpsons, in der er als hoch giftiger Fisch dargestellt wird, der aber auch zum Teil gegessen werden kann. Das Nervengift, das sich in seiner Leber, Haut, Gallenblase und den Eierstöcken befindet ist ca 10 000 Mal wirksamer als Zyanid. Tatsächlich wird er in einigen Ländern als Delikatesse serviert, die aber eindeutig mit Vorsicht zu genießen ist.

 

Der Taipan

Der Taipan ist eine australische Giftschlange, deren Biss das Potential hat 100 Erwachsene zu töten. Sie kommt allerdings nur sehr selten vor und ist grundsätzlich eher scheu und nicht aggressiv. Nach Meinung der Experten gilt der verwandte Küstentaipan als die gefährlichste Giftschlange, weil sein Gift zwar nicht so gefährlich wie das des normalen Taipan ist, er aber wesentlich schneller, stärker und aggressiver ist.

 

Die Kegelschnecke

Hierbei handelt es sich um eine Meeresschnecke, die vorwiegend im Pazifik und dem indischen Ozean vorkommt. Die Kegelschnecke verfügt über einen außerordentlichen Mechanismus, bei dem ein hohler, mit Widerhaken versehener Pfeil, nachdem er mit Gift befüllt worden ist, wie eine Harpune auf das Opfer geschossen wird. Ihr Gift führt zu schweren Nerven- und Muskellähmungen und kann für Menschen tödlich sein.

 

Der Steinfisch

Überwiegend in den Tropen beheimatet, ist der Steinfisch einer der giftigsten Fischarten überhaupt. Sein Körper ist mit 72 Stacheln bedeckt, von denen 18 das gefährliche Muskel- und Nervengift abgeben. Sie tarnen sich besonders gut am Meeresgrund und sind daher sehr leicht zu übersehen. Die Folge eines Stichs sind extreme Schmerzen oft in Verbindung mit Lähmungen und Herzrhythmusstörungen, die innerhalb von wenigen Stunden zum Tod führen können.

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