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9/11 - Welche Indizien sprechen für eine Verschwörung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Es gibt eine offizielle Version der Regierung und zahlreiche Verschwörungstheorien.

Fast jeder weiß noch ziemlich genau, wo und wie er von den Terroranschlägen vom 11. September 2001 erfahren hat. Man erinnert sich an auffällig viele klingelnde Handys in der Straßenbahn oder an Menschentrauben vor den Schaufenstern der Elektronikfachmärkte. Was genau man damals zu sehen bekam und was wirklich dahinter steckte, sind dabei aber zwei verschiedene Dinge. Die offizielle Version war zwar recht schnell Konsens, jedoch gibt es auch zehn Jahre später noch allerlei Ungereimtheiten in den Erklärungen der Politik.

Davon ausgeschlossen ist auch die Berichterstattung der Medien nicht, wenngleich sich ausgewählte Magazine, Sender und nicht zuletzt das Internet der zahlreichen Verschwörungstheorien von 9/11 mittlerweile immer genauer annehmen.

  • Ob sich eine der beiden Versionen, also die der Verschwörungsanhänger oder die offizielle der Regierung, jemals bestätigen lassen wird, darf angezweifelt werden. 
  • Der Ablauf der Ereignisse, beginnend mit einem ohnehin geplanten militärischen Bemühen in der Golfregion, über eklatante Sicherheitslecks bis hin zu fehlenden, falschen oder verdächtigen Bild- und Videobeweisen, lassen für Verschwörungen jedoch allerlei Freiraum.

Die Beweggründe für eine mögliche Verschwörung

  1. Schon lange vor dem 11. September 2001 gingen Experten von geostrategischen Bemühungen der USA im Nahen Osten aus. Im Fokus der damals noch unangezweifelten Weltmacht lag dabei insbesondere der leichte Zugang zu billigem Erdöl, um die wirtschaftliche und damit militärische und politische Vormachtstellung der Vereinigten Staaten auch in Zukunft sichern zu können. 
  2. Dass hierfür eine Stabilisierung der Staaten Afghanistan und Irak von Bedeutung war, davon waren auch Experten, die sonst keine Verschwörungstheorien zum 11. September propagierten, überzeugt. So stand die politische Stabilisierung Afghanistans und des Irak, wo bereits Jahre zuvor von den USA militärisch interveniert wurde, ganz oben auf der außenpolitischen Agenda.
  3. Die Aussagen der USA, die militärischen Bemühungen sowohl in Afghanisten als auch im Irak dienten der Prävention weiterer Terroranschläge auf die sogenannte westliche Welt, wirkt nicht nur auf Freunde von Verschwörungstheorien daher äußerst fadenscheinig. 
  4. Kein Wunder also, dass die Außenpolitik der Vereinigten Staaten als Hauptgrund für eine Verschwörung um die Anschläge vom 11.09. gilt. Wie auch beim Angriff auf Pearl Harbour im Jahre 1941 vermutet man hinter den Anschlägen die Absicht, die Bürger und die Medien für ein militärisches Eingreifen zu gewinnen.


Wo sich Ungereimtheiten finden

  1. Gibt die amerikanische Außenpolitik lediglich Hinweise auf die Beweggründe einer möglichen Verschwörung hinter den Anschlägen an 9/11, so finden sich sowohl in den Aussagen regierungsnaher Politiker als auch in Auswertungen der Fernsehbilder zahlreiche Hinweise auf Halbwahrheiten in den offiziellen Erklärungen zu den Anschlägen in New York und Washington.
  2. Besonders sicher ist man sich dabei der Dinge, die sich mit Zufällen nicht erklären lassen. Die wichtigsten und plausibelsten Beweise für eine Verschwung hinter den Anschlägen vom 11. September beruhen also auf wissenschaftlichen und hierbei insbesondere physikalischen Ungereimtheiten, die es sowohl beim Angriff auf das World Trade Center, als auch bei der Attacke auf das Pentagon gibt und in Kombination mit einer einfachen Erklärung jedem Betrachter auffallen dürften. 
  3. So fehlt laut zahlreicher Zeugenaussagen beim Anschlag auf das Pentagon mit einem angeblich entführten Flugzeug schlichtweg das Flugzeug und auch die Kamerabilder bleiben einen visuellen Beweis für den Einschlag eines Passagierjets schuldig. 
  4. Noch interessanter aber sind die zahlreichen Fernsehbilder vom Einsturz der Twin-Towers. Vermutet wird, dass ein Einschlag der Flugzeuge allein nicht zu einem Kollaps der Gebäude hätte führen dürfen. 
  5. Eine genauere Betrachtung der Aufnahmen der beiden Einstürze unterstützt diese These. So ist Licht bekanntlich schneller als Schall, weshalb das durch den Einsturz verursachte Grollen eigentlich den Bildern des einstürzenden Hochhauses hätte folgen müssen. Stattdessen lassen die Aufnahmen erkennen, dass der zudem auffällig gerade Einsturz der Tower durch klar wahrnehmbare Explosionen angekündigt wird. 
  6. Weiterhin sind beim Zusammensturz der Gebäude auf mehreren Etagen kleine Staubwölkchen zu sehen, die einzelnen kleinen Detonationen bei kontrollierten Sprengungen ähneln. Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker.
  7. Ein weitere Aspekt der Zweifel an der Richtigkeit der offiziellen Darstellung der Geschehnisse zulässt, ist die Tatsache das Flugzeugbenzin (Kerosin) bei etwa 800 Grad Celsius verbrennt. Der Schmelzpunkt von Stahl (je nach Legierung) liegt etwa bei 1500 Grad Celsius. Auf Grund dieser Tatsache darf gezweifelt werden ob die Stahlträger die für das Einstürzen der beiden Gebäude verantwortlich gewesen sind auf wirklich geschmolzen sind.
  8. Ebenfalls verdächtig scheint der Einsturz des World Trade Center Gebäude 7 am späten Nachmittag an diesem Tag. Es gab nach offiziellen Berichten nur einen relativ kleinen Brand in diesem Gebäude.
  9. Es gibt noch eine Vielzahl anderer Ungereimtheiten von "Tatsachen" die sich an diesem Tag ereignet haben sollen. Es bleibt schlussendlich nur zu sagen, dass sich ein jeder selbst eine Meinung bilden muss. Ein Terroranschlag oder eine interne amerikanische Verschwöruung?!
  10. Lesen Sie mehr zum 11 September 2001 - Eine Chronologie der Geschehnisse.

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