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Aristoteles: Ein Philosoph der Antike

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Wie Platon und Sokrates gehört Aristoteles zu den wichtigsten Philosophen der Antike.
Er gilt als Begründer einer Reihe von Theorien zur Wissenschaft, Ethik und Logik, die großen Einfluss auf die Philosophie des Abendlandes gehabt haben und bis heute nachwirken.

Aristoteles

  • war Philosoph und Naturwissenschaftler
  • gründete die Philosophieschule "Lykeion"
  • gilt als Begründer der formalen Logik und der Wissenschaftstheorie
  • hatte großen Einfluss auf die abendländische Philosophie
  • Das Leben des Aristoteles

    Aristoteles wurde im Jahr 384 v. Chr. in Stageira geboren. Im Alter von 17 Jahren wurde er in Athen Mitglied in Platons Akademie. Nach Platons Tod lehrte er selbstständig in seiner eigenen Philosophieschule "Lykeion".

    Werk

    Aristoteles teilte sein philosophisches Forschen in die drei Bereiche theoretisches, praktisches und poietisches Wissen auf. Mit seiner Lehre des Syllogismus und dem darin enthaltenen Katalog logischer Argumente legte er den Grundstein für die formale Logik, die wiederum die Basis seiner Wissenschaftstheorie darstellte. Aristoteles hatte nicht nur für die Philosophie, sondern auch für die Naturwissenschaften eine große Bedeutung. Er interessierte sich insbesondere für die Biologie und hat sich unter anderem mit Zoologie und empirischer Forschung beschäftigt. In seiner Theorie der Ethik führt er das Glück als höchstes Gut des Menschen an. Durch die Ausbildung von Tugenden, wie Klugheit, Tapferkeit oder Besonnenheit, könne das Glück erreicht werden. Bekannt ist er außerdem für seine Poetik. Hier definierte er die Tragödie und beschäftigte sich mit dem Begriff der Nachahmung, der "mimêsis". Auch seine Vorstellungen vom Theater sind bis heute sehr einflussreich.

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