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Bauzeichnungen verstehen - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Jeder Mensch kommt eventuell mal in die Situation Bauzeichnungen...

Jeder Mensch kommt eventuell mal in die Situation Bauzeichnungen verstehen zu müssen.
Es gibt hier verschiedene Sorten von Bauzeichnungen. Sie unterscheiden sich durch drei bestimmte Merkmale, nämlich durch den Maßstab, den Inhalt und die Genauigkeit.

So geht´s

  • An erster Stelle steht erst einmal der Entwurf. Dieser präsentiert die Grundidee des zu erbauenden Projektes. Hier wird oftmals viel Wert auf eine kundenfreundliche Darstellung gelegt und der Maßstab des Planes ist noch nicht genau festgelegt, da an dieser Stelle noch keine genaue Bemaßung notwendig ist. Mit dem Entwurf soll der Verkauf des Projektes vorangetrieben werden.
  • Was beim Entwurf wichtig ist und was man bei diesen Bauzeichnungen verstehen muss ist, dass es hier auf die Raumaufteilung im Grundriss und die jeweiligen Quadratmeter ankommt. 
  • Genauso wichtig sind hier allerdings auch die Ansichten aus allen vier Himmelsrichtungen.
  • Wenn der Kunde zufrieden mit dem Entwurf ist, dann konstruiert eventuell ein Architekt den Einreichplan. Dieser Plan ist für die jeweilige Behörde die Grundlage. Hier werden nun Bemaßungen, Raumbezeichnungen und bautechnisch wichtige Konstruktionen eingefügt.
  • Des Weiteren enthält der Einreichplan einen Schnitt des gesamten Bauwerks und zwar vom Fundament bis zur Decke.
  • Daraus kann man dann Deckenstärken, Raumhöhen und Fussbodenaufbauten ableiten.
  • Damit man Bauzeichnungen verstehen kann ist es auch erforderlich sich eine Übersicht zu verschaffen. Hier kommen die Ausführungs- oder Polierpläne ins Spiel. Diese Pläne sind für die ausführende Firma sehr wichtig. Hier werden Anschlüsse, Installationen, Deckendurchbrüche und Elektroleistungen festgehalten.
  • Um sich nun die vorher erwähnte Übersicht zu verschaffen wäre es von Vorteil, wenn man sich den Grundriss der Erdgeschosses anschaut und die Eingangstür lokalisiert. Diese wird im Normalfall durch einen schwarzen Pfeil dargestellt.
  • Nun kann der Kunde eine Art Hausbegehung auf seinem Plan vollziehen. Er begibt sich vom Flur in die einzelnen Zimmer und erhält so eine Vorstellung des Bauprojektes. 
  • Falls man Probleme hat, sich das Haus oder die Wohnung dreidimensional vorzustellen, sollte die Möglichkeit genutzt werden, sich eine 3D Visualisierung erstellen zu lassen.
  • So erhält man eine genaue Übersicht über das Bauprojekt und erkennt die Aufteilung der Fenster und Türen.
  • Hier können dann auch Fassadenfarben und die Form des Daches festgelegt werden.
  • Was noch beachtet werden soll, wenn man Bauzeichnungen verstehen will, dass die Farbe Rot für einen Neubau, Gelb für einen Abriss und Grau für den Bestand steht. Das gesamte Bauprojekt, also Gesamtmaß, Wandstärken und alle Fensterabmessungen, müssen bemessen sein.
  • Fenster- und Türgrößen werden zumeist mittig mit Breite und Höhe gekennzeichnet bzw. dargestellt.

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