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Diamantbestattung - Von der Asche zum Schmuckstück?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Der Diamant gilt seit jeher für Reinheit und auch für die Ewigkeit.
Der edelste aller Edelsteine ist nicht nur ein Statussymbol der "Oberen 10.000" sondern ist auch seit Jahren die letzte Ruhestätte eines Verstorbenen. Obwohl viele von dieser Art der Bestattung nicht viel halten, finden viele eine schöne Erinnerung darin den Verstorbenen immer bei sich zu tragen. Zudem bietet der Diamant eine schöne optische Form und zählt - auch wenn der Trend seit Jahren anhält - noch immer als moderne wie außergewöhnliche Bestattungsart.

  • Voraussetzung für die Diamantbestattung ist lediglich, dass der Verstorbene verbrannt wird.

  1. Der amorphe Teil der Asche wird danach zur Veredelung zum Diamanten verwendet. Da bei einer herkömmlichen Verbrennung dieser Teil der Asche aber nicht übrig bleibt, wird bei der Diamantbestattung eine andere Art der Einäscherung durchgeführt. 
  2. Der Rest der Asche wird - da in Österreich wie auch in Deutschland Bestattungszwang herrscht - in einer Urne beerdigt. 
  3. Die Kosten für eine sogenannte Diamantbestattung belaufen sich zwischen 6.000 Euro bei einem Diamanten von 0,4 Karat bis hin zu 26.000 Euro bei einem Diamanten mit rund 1,5 Karat. 
  4. Der Preis der Bestattung richtet sich somit je nach Karatstärke. Bei einer reinen Diamantbestattung ohne Urnenstellplatz sind nur die Herstellungskosten zu begleichen, welche ungefähr zwischen 4.000 Euro und 13.000 Euro betragen. 
  5. Die Einäscherung für die Diamantbestattung erfolgt bei ungefähr 950 Grad Celsius. Mit einem Katalysator wird das nachstehende Verfahren angewendet und dauert bis zur Fertigstellung einige Wochen.

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