Foto: Shutterstock.com

Die Geschichte des Papsttums? - Eine kurze Einführung

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Nichts fasziniert die Menschen heute mehr als die uralten Rituale und Räumlichkeiten einer

Nichts fasziniert die Menschen heute mehr als die uralten Rituale und Räumlichkeiten einer reinen Männerwelt: der Vatikan. Dabei fing alles mit einer ganz kleinen Schar Männer an, die erst langsam begriffen, was ihr Meister ihnen gesagt hatte. "Geht in alle Welt und verkündet den Menschen die frohe Botschaft vom Reich Gottes." Die Leitungsaufgabe übergab Jesus nach dem Evangelium des Matthäus (16,18) dem Simon, auch Petrus genannt.

Entstehung des Papsttums

  • Damit beginnt die Geschichte des Papsttums. Der erste Papst war verheiratet und hatte wahrscheinlich auch Kinder.
  • Im 1. Hochgebet der katholischen Kirche werden bis heute die ersten Päpste in der Liturgie geehrt.
  • Die Geschichte des Papsttums ist eine Geschichte der Vorrangstellung des Bischofs von Rom ((Primat) als Nachfolger des Apostels Petrus, der in Rom in der Verfolgung des Kaiser Neros den Tod am Kreuz fand.
  • Er wurde auf dem vatikanischen Hügel gekreuzigt und in der schon dort vorhandenen Totenstadt begraben.
  • Dadurch gilt sein Bestattungsort als gut gesichert und befindet sich heute in den unterirdischen Grotten des Petersdoms.
  • Die Geschichte des Papsttums ist mit mehr oder weniger Interesse besetzt und hängt wohl auch davon ab, was für Geschichten sich darum entwickeln.
  • Denken sie nur einmal an die sagenumwobene Päpstin Johanna, die es in der Geschichte des Papsttums nie gegeben hat. Besonders das "Saeculum obscurum" trieb wahre päpstliche Stilblüten um dieses Amt in Rom.
  • Deshalb lohnt es sich für Interessierte eine fundierte Geschichte des Papsttums zu lesen, wie die von Hubert Jedin.
  • Erst 1215 wird von Papst Innozenz III in der Bulle "Non possumus" festgelegt, dass alle Priester ehelos zu leben haben. Er wollte damit den nötigen Raum für bessere theologische Ausbildung schaffen und die Vererbbarkeit der geistlichen Ämter damit Abschaffen.
  • Ein Begriff, für viele Interessierte, ob nun kirchlich gebunden oder nicht, sind die Päpste der Renaissance. Hier verquickt sich weltlicher Herrschaftsanspruch mit dem geistlichen Amt, dass es um jeden Preis zu bekommen gilt.
  • Der prononcierteste Vertreter dieser Epoche ist der Borghia-Papst Alexander VI und seine Familie.
  • Mit dem Ende des Kirchenstaates stand auch die Bedeutsamkeit des Papsttums auf dem Spiel.
  • Die Geschichte des Papsttums ging in die Epoche der Neuzeit, wo sich das Amt mehr zu einer moralischen Institution und der Höhe eines geistlichen Führers für ein Fünftel der Menschheit verändert.
  • Der 266. Nachfolger nach Papst Emeritus Benedikt XVI wird wohl zu Ostern 2013 gewählt sein.

Kommentare