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Die weltweit größten Religionen im Porträt - Buddhismus

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Der Buddhismus zählt zu den vier größten Weltreligionen. Ungefähr 450 Millionen Glaubensanhänger hat der Buddhismus schätzungsweise.

Was ist der Buddhismus?

  • Der Buddhismus zählt zu den vier größten Weltreligionen, ungefähr 450 Millionen Glaubensanhänger hat der Buddhismus schätzungsweise. Allerdings unterscheidet sich diese Religion stark von den Anderen, da man weder an das ewige Leben, noch an einen mächtigen Gott glaubt. Der Gläubiger kann durch Selbsterkenntnis zur Erlösung gelangen. Typisches Merkmal dieser Religion ist die Buddha-Figur. In den asiatischen Ländern, wie China, Japan, Sri Lanka und Südkorea ist der Buddhismus am Verbreitesten. Im 20. Jahrhundert ist auch in den USA und in Europa das Interesse an der buddhistischen Lehre stark gestiegen. Jedoch existiert keine einheitliche Religion, sondern eher viele nebeneinander, diese sind je nach Land unterschiedlich. 

Wie diese Religion entstand:

  • Vom Judentum, Christentum und Islam ist der buddhistische Glaube zu unterscheiden, denn er kennt keinen Gott. Der Buddha ist kein Gott oder Überbringer einer Lehre. Bei dem Glauben geht es vielmehr darum, den eigenen Geist und die Natur zu verstehen. Der Gründer des buddhistischen Glaubens ist Siddharta Gautama. Er lebte im 5. Jahrhundert vor Christus. Mit dem Alter von 29 Jahren soll er auf sein Leben im Luxus verzichtet haben, um das wahre Glück zu finden. Er wollte die Gier nach Besitz und Macht aufgeben, da dies nur Leid verbreitete hat und Neider hervorrief. So entschied er sich den Buddhismus zu gründen und reiste bis in hohe Alter als Buddha herum, um die Lehre zu verbreiten. Mit diesem Glauben fand er eine Erleuchtung und Erlösung. 

Ziele des buddhistischen Glaubens: 

  • Auch heute noch wird die buddhistische Schule gelehrt. Für Buddhisten ist der Schritt zur Selbsterkenntnis der Wichtigste. Aus diesem Grund meditieren sie gerne. Es handelt sich dabei um eine spirituelle, geistige Religion. Mit gezielten Konzentrationsübungen entspannt man den Körper und findet seine innere Ruhe. Auch ein Freimachen von Gedanken soll durch die Meditationsübungen erreicht werden. Eigenverantwortung und Selbstständigkeit sind ebenso wichtige Dinge zur Selbsterkenntnis. Bei dem buddhistischen Glauben geht man davon aus, dass sich das Leben in einen endlosen Kreislauf befindet und man nach dem Tod wiedergeboren wird. Bei dieser Religion ist das Nirwana das höchste Glück. Denn es wird ein Zustand der völligen Ruhe ausgelöst, wobei nahezu alle Gefühle losgelassen werden. 

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