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Einen formellen Brief schreiben? - Wichtige Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Prinzipiell kann man sagen, dass es in Österreich (oder Deutschland) leichter ist, einen formellen

Prinzipiell kann man sagen, dass es in Österreich (oder Deutschland) leichter ist, einen formellen Brief zu verfassen als z.B. in England oder den USA. Dort unterscheidet man nämlich schon bei der Anrede, nicht nur zwischen Herr und Frau, sondern es gibt auch einen Unterschied zwischen "Ms", "Miss" und "Mrs". Also je nachdem ob eine Frau verheiratet ist oder nicht, wird es anders angegeben. Wobei man "Mrs" immer verwenden kann, wenn man sich über den Familienstand nicht sicher ist. Und auch der Schlusssatz ändert sich, je nachdem wie die Anrede ist. Im Deutschen gibt es das klassische "Mit freundlichen Grüßen", das man immer verwenden kann. In UK oder USA, gibt es verschiedene Schlussformen. Zum Beispiel "Yours Sincerely", "Yours faithfully" usw.

  • Textbearbeitungsprogramm wie Microsoft Office Word oder Open Office Writer

Checkliste

  1. Anrede: Wenn man weiß, an wen der Brief gerichtet ist, dann soll der Name verwendet werden. Zum Beispiel: Sehr geehrter Herr Müller, oder Sehr geehrte Frau Müller. Hat der oder diejenige einen akademischen Grad, muss dieser ebenfalls erwähnt werden. Also: Sehr geehrter Herr Mag. Müller, Sehr geehrte Frau Dr. Müller usw. Wenn der Name nicht bekannt ist, reicht: Sehr geehrte Damen und Herren. Danach macht man entweder ein Rufzeichen oder einen Beistrich. Wenn nach Sehr geehrter Frau..., ein Beistrich folgt, dann schreibt man den ersten Buchstaben im nächsten Absatz groß. Wenn man ein Rufzeichen macht, dann wird mit einem Großbuchstaben begonnen. Ich habe es in der Schule aber so gelernt, dass man heutzutage kaum mehr ein Rufzeichen macht. 
  2. Laufender Text: Im laufenden Text ist es wichtig, "Sie" und "Ihnen" groß zu schreiben. "ich" oder "mein" wird aber klein geschrieben. Ein Beispielsatz z.B. in einer Bewerbung: Anbei sende ich Ihnen meinen Lebenslauf. Oder: Wie Sie meinem Lebenslauf entnehmen können,...
  3. Schluss: Ein "Mit freundlichen Grüßen" kann man immer verwenden bzw. damit kann man nichts falsch machen. 
  4. Unterschrift: Nach dem Schluss sollte man ungefähr vier Leerzeilen machen. Um sich die Leerzeichen anzeigen zu lassen klickt man „Umschalten Strg +". Die Unterschrift soll handschriftlich sein. Wenn man eine unleserliche Unterschrift hat, kann man den Namen unter der Unterschrift nochmal mit dem PC schreiben.
  5. Anlagen: wie zum Beispiel ein Lebenslauf oder das Maturazeugnis. In einer Bewerbung, sind sie ebenfalls im Brief anzugeben, ein paar Leerzeilen nach der Unterschrift. 

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