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EU-Wahl: Wie stehen die Chancen der NEOS bei der Europawahl?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
Österreich wählt am 25. Mai das Europäische Parlament. Mit dabei sind die NEOS.

Österreich wählt am 25. Mai das Europäische Parlament. Mit dabei sind die NEOS. Die Partei rund um Matthias Strolz tritt das erste Mal bei der EU-Wahl an. Die neoliberale österreichische Partei wurde mit 4,96 Prozent bei der Nationalratswahl 2013 in den Nationalrat gewählt. Derzeit sind die NEOS mit 9 Mandaten vertreten. Bei der EU-Wahl möchte sich das Team verstärken. Derzeit liegt die Partei bei 13 Prozent und 2 Mandate. Doch wer das Team rund im Strolz kennt weiß, dass vor allem im Intensivwahlkampf ein paar Prozentpunkte mehr erreicht werden.

Bitte beachten

  • Die NEOS treten das erste Mal bei einer EU-Wahl an
  • Bei der ersten Wahl (Nationalratswahl) erhielten sie 4,96 Prozent der Stimmen
  • Die Partei sitzt mit 9 Abgeordneten im Parlament
  • Matthias Strolz ist Parteichef
  • Angelika Mlinar ist Spitzenkandidatin für die EU-Wahl

Eine neue Politik - auch in Europa?

Die Europawahl steht im Zeichen der SPÖ, ÖVP und FPÖ Herrschaft im Land. Während die Sozialdemokraten bei der Nationalratswahl noch knapp vor der ÖVP und der FPÖ lagen, kann bei der Europawahl 2014 das erste Mal die Strache-FPÖ Nummer 1 im Land sein. Die Österreicher sind europakritisch bzw. auch eurokritisch und möchten mit Harald Vilimsky und Andreas Mölzer (den zwei Spitzenkandidaten der FPÖ) zwei "Aufpasser" nach Brüssel entsenden. Die SPÖ mit Eugen Freund hat Probleme den ersten Platz zurückzuerobern. Auf Platz 3 wird derzeit die ÖVP gesehen. Nach dem Debakel rund um Ernst Strasser macht sich niemand in der Volkspartei Hoffnung, dass die Schwarzen am Wahltag die meisten Stimmen haben. Interessant wird es für die NEOS. Die liberale Partei kann mit ihrem Programm vor allem bei den Jungen punkten

Die erste Kandidatur

Die Partei steht - das sagt sie selbst - für eine "neue" Politik. Spitzenkandidatin ist Mlinar Angelika. Bei einem Voting hat Mlinar 7.7984 Punkte erreicht. Auch dieses Vorgehen ist bezeichnend für den Umschwung, den die NEOS nach Österreich bringen. Basisdemokratische Wahlen sind auch innerhalb der Partei gewünscht. Auf Platz 2 ist Stefan Windberger gereiht. Beide haben gute Chancen in das Europäische Parlament einzuziehen. Insgesamt befinden sich 54 Personen auf der Liste für die EU-Wahl. Realistisch sind zwei Mandate.

 

10 Prozent als Ziel

Die NEOS sind die neue Definition für liberal. Das Nachfolgeprojekt der "JuLis" bzw. dem "Liberalen Forum" wird bei der EU-Wahl 2014 viel zugetraut. Nach dem überraschenden Einzug in den Nationalrat sind die NEOS nun bereit mehr zu erreichen. Das selbsternannte Ziel sind über 10 Prozent - zwischen 13 und 15 Prozent werden es.

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