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Faszination Apokalypse – Warum sind wir vom Untergang der Welt fasziniert?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:12
Das wohl bekannteste potenzielle Apokalypse-Datum ist der 21.12.2012.

Was macht die Faszination Apokalypse aus? Was steckt dahinter?

  • Das wohl bekannteste potenzielle Apokalypse-Datum ist der 21.12.2012, der Tag, an dem der Maya-Kalender endet. Nicht wenige Leute stellen sich nun de Frage, welches Schicksal uns am 21.12. erwartet, wie es also mit der Welt zu Ende geht. 
  • Die Faszination Apokalypse bereicherte nun schon etliche Filmstorys und die meisten Religionen prophezeien das Ende der Welt. Der Tag des jüngsten Gerichts, wie der Tag der Apokalypse in der Offenbarung des Johannes in der Bibel gennant wird, wirft jedoch viele Fragen auf. Wer muss sterben und wie? Was geschieht danach auf der Erde und jenseits der weltlichen Sphären? 
  • Jeder Mensch macht sich da seine eigenen Gedanken, aber es gibt dennoch einige Weltuntergangshypothesen, die man als gängig bezeichnen kann. Dazu zählen Alieninvasionen, verherrende Erdbeben sowie Überschwemmungen. Asteroiden, die mit einem gewaltigen Schlag die Erde treffen oder Vulkanausbrüche, atomare Militärangriffe der Menschen untereinander oder ein schrecklicher Virus, der die Menschheit zu Grunde richtet sind allesamt bekannte Vision von Menschen, die sich der Faszination Apokalypse hingegeben haben.
  • Der 21.12.2012 ist jedoch bei weitem nicht der Termin, für den der Untergang unserer Erde vorhergesagt wurde. Bereits für das Jahr 1999 sah Nostradamus das Ende der Welt voraus. Allerdings zeigte sich, dass man eine Sonnenfinsternis gut überleben kann, sodass wir un im Jahre 2012, rund 13 Jahre später, immernoch den Kopf über das Ende der Welt zerbrechen können. 
  • Die meisten Menschen sehen allerdings keine Gefahr für sich, wenn der Maya-Kalender drei Tage vor Heiligabend endet, da schon derart viele Vorhersagen schief gingen. Dennoch muss sich fast jeder eingestehen, dass die Faszination Apokalypse einen nicht ganz kalt lässt und vielleicht doch den ein oder anderen Blick in den Himmel werfen wird, um sich doch ganz sicher zu sein, nicht möglicherweise doch von einem Himmelskörper erschlagen zu werden, oder im nächsten Moment von der Aschewolke des Vulkanausbruchs unter dem Yellowstone Nationalpark in den USA erwischt zu werden. Übrigens ist dieser Ausbrauch mit Blick auf die zyklisch verlaufenden letzten Ausbrüche längst überfallig.
  • Selbst die größten Skeptiker müssen zugeben, dass sie schon ein mulmiges Gefühl haben werden, wenn sie am 21.12.2012 aufstehen werden.

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