Foto: Shutterstock.com

Funktion einer Sonnenuhr? - Eine Erklärung

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Der historische Ursprung der ältesten Sonnenuhren liegt in der Zeit der alten Kulturvölkern.
Im alten Ägypten, etwa um das 13. Jahrhundert v.Christus, verwendete man bereits Wandsonnenuhren. Auf den Sonnenuhren existierte schon eine Mittagslinie und Tageszeiten waren ablesbar.

  • Die Sonnenuhr kann die Uhrzeit nur anzeigen, wenn der Schatten vom Polstab auf die Sonnenuhr fällt.
  • Im Regen und bei Dunkelheit gibt es keine Schatten  und um beispielsweise Schatttenspiele vorzuführen benötigt man eine Lichtquelle.

Funktionsweise einer Sonnenuhr

  • Sonnenuhren sind im allgemeinen so aufgebaut, dass der Schatten eines Stabes, die Tageszeit markiert und abgelesen werden kann.
  • Der Stab trägt den Namen Polstab, weil er so ausgerichtet ist, dass er sich parallel zur Erdachse befindet.
  • Auf der Nordhalbkugel zeigt das Ende des Polstabes beispielsweise in Richtung Polarstern. Um den Polstab auszurichten , bedarf es den genauen Breitengrad vom Standpunkt der Sonnenuhr. Danach wird der Neigungswinkel des Polstabes zur Erdoberfläche bestimmt.
  • Wenn die Sonne ihren Weg im Osten beginnt und sich nach Süden und dann nach Westen bewegt, so tut es ihr logischerweise, der Schatten des Polstabes nach. Zu jeder vollen Stunde kennzeichnet man die Stelle, des Schattens und markiert einer Linie.
  • Da nun eine Erdumdrehung 24 Stunden benötigt, macht es Sinn die Sonnenuhr in 24 Einheiten aufzuteilen. Erreicht die Sonne ihren höchsten Punkt auf dem Tagesbogen am Himmel, so kann man davon ausgehen, dass es sich um die 12. Stunde, die Mittagszeit handelt.
  • Der Meridian wird als Linie   eingezeichnet. Die verbleibenden Stundenlinien können jetzt auf beiden Seiten aufgeteilt werden. Die Sonnenuhr zeigt nun die Wahre Ortszeit an. Unsere Uhren zeigen allerdings die mitteleuropäische Zeit an.
  • Es gibt 24 Zeitzonen in denen die gleiche Uhrzeit gilt. In einer Zeitzone sind 15 Längengrade vereint.  Die Zeitzone für die mitteleuropäische Zeit ( MEZ ), zu der Deutschland gehört, ist die des 15.Längengrades.
  • Nun kann man sich durch Verschiebung der Stundenlinien die MEZ auf der Sonnenuhr anzeigen lassen.
  • Weil die Schatten im Winter länger sind als im Sommer und ohne Datumslinien nur die Winterzeit angezeigt würde, können sich weitere 7 gekrümmte Linien auf einer Sonnenuhr befinden.

Kommentare