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Geduld lernen - Nerven aus Stahl?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Wer Geduld lernen will, muss zunächst einmal verstehen, was die Essenz von Ungeduld ist.
Das Wesen der Ungeduld ist dem Grunde nach eine Form von Wut. Es ist also nicht das berechtigte sich aufregen über unangenehmes Warten, sonder einfach eine Form der Wut, wie man sie oft beobachten kann und immer als nicht wünschenswert empfindet.

Wesensänderungen – eine Herausforderung

  1. Wer sich einmal darüber im Klaren ist, was seine Ungeduld bedeutet und worin sie ihren Ursprung hat, hat womöglich den Wunsch, diesen Zustand zu ändern. 
  2. Doch wie man das vielleicht aus den eigenen Erfahrungen kennt, ist die Herbeiführung einer Charakteränderung keine leichte Aufgabe. 
  3. Oft wird das mit dem Spitzensport verglichen, wo man sagt, dass bis zu 100 000 Wiederholungen schließlich zu dem perfekten Bewegungsablauf führen. 
  4. Es ist also notwenig, um Nerven aus Stahl zu erlangen, sich immer wieder die gewünschte, ausgeglichene Verhaltensweise vor Augen zu führen. Man muss sich daran stets erinnern. 
  5. Dabei ist es vielleicht hilfreich, sich einen kleinen „Erinnerer“ anzuschaffen. Vielleicht einen Ring, der dafür steht, dass man sich geduldig verhalten will. Sieht man den Ring, kommt einem das eigene Vorhaben wieder aktuell in Erinnerung und hilft bei der Wesensänderung. 
  6. Eine andere Methode, neben dem eigentlichen Verstehen des Wesens der Ungeduld und den vielen Wiederholungen kann Meditation sein. 
  7. Meditieren kann jeder und es gibt unterschiedliche Meditationen, die gerade auf die Wut oder Ungeduld abzielen. Ganz gleich, welche Methode man wählt, um seine Geduld zu steigern – es ist ein langer Weg.

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