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Geschichte Koreas - Historische Hintergründe

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Die Geschichte Koreas und das angespannte Verhältnis der "Brüderstaaten"

Zurzeit beherrscht das Thema "Nordkorea" die Medienlandschaft. Dieser Staat befindet sich in einem politischen Kräftemessen mit der westlichen Welt. Dabei befindet er sich auch aber auch in einem ständig angespannten Verhältnis zu seinem "Bruderstaat" Südkorea.
Um diesen "Konflikt" gänzlich zu verstehen, muss man sich die Geschichte Koreas näher anschauen.

Geschichte Koreas

Korea war ein eigenständiger Staat, der an China und Russland grenzte. Ein weiteres Nachbarland war zudem Japan, das allerdings durch das Japanische Meer von Korea getrennt wurde.
1910 wurde Korea von Japan annektiert und somit zur japanischen Provinz. Die Japaner modernisierten Korea in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht.
So wurde beispielsweise die Infrastruktur ausgebaut, wovon Korea natürlich profitierte, aber es muss gesagt werden, dass das teilweise auf zuvor enteignetem Land passierte.

Allein dieses Beispiel zeigt, dass die Besetzung der Japaner ein zweischneidiges Schwert für die Koreaner und in der Geschichte Koreas war. Dem ganzen Fortschritt folgte die "Unterdrückung" und die Reduzierung der koreanischen Rechte auf dem Fuß.

Wie so oft in der Geschichte Koreas gab es einen Wandel, der zu einem großen Teil durch einen vorausgegangen Krieg ausgelöst wurde. Der Zweite Weltkrieg beendete die Herrschaft der Japaner über Korea. Die Alliierten, hier ist vor allem die Sowjetunion zu nennen, marschierten in Korea ein. Die Sowjetunion übernahm im "Norden" die Kontrolle, während die USA den "Süden" unter ihre "Obhut" nahmen.
Korea wurde somit am 38. Breitengrad in Nord- und Südkorea aufgeteilt.

Im Mai des Jahres 1948 übernahmen die Koreaner die Regierungsgeschäfte der USA und im Gegenzug wurde im Norden, ebenfalls 1948, die Demokratische Volksrepublik Korea gegründet.
Beide Regierungen waren davon überzeugt, dass sie die rechtmäßige Regierung für das gesamte Korea bildeten und wollten von dieser Meinung unter keinen Umständen abweichen, auch wenn das den Einsatz des eigenen Militärs bedeuten würde.
So wurde dann auch bald, im Jahr 1950, der Koreakrieg ausgelöst.

Dieser Krieg wütete drei Jahre auf der koreanischen Halbinsel und zerstörte beinahe die komplette Industrie des Landes, aber auch der Verlust an Menschenleben war gewaltig. Beinahe eine Millionen Soldaten fielen in diesem Krieg, der auch ca. drei Millionen Zivilisten das Leben kostete.
Auf der Seite Südkoreas kämpften Truppen der Vereinten Nationen. An dieser Stelle sind vor allem die USA zu erwähnen.

Auf der Nordkoreanischen Seite kämpften zudem noch Truppen Chinas und die Sowjetunion unterstützte seine Verbündeten mit Waffenlieferungen.

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