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Hundetrainer werden? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:25
Wer als Hundetrainer arbeitet, hat eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe.

Der Beruf des Hundetrainers ist kein offiziell anerkannter Beruf. Deswegen darf sich im Prinzip jeder so nennen, egal ob er eine Ausbildung hat oder nicht. Wer jedoch mit Herz bei der Sache ist, wird selbst für eine grundlegende, und anschließend für eine weiterführende Ausbildung sorgen.

  • Hundeschule
  • Fernuni
  • Tierarzt
  • Tierheilpratiker
  • Tierheim

Hundetrainer werden - Tipps

Hundetrainer - so bekommen Sie eine fundierte Ausbildung

  • Auch wenn der Beruf nicht staatlich anerkannt ist, sollten Sie wissen, was Sie um Umgang mit Hunden tun. Dazu reicht es nicht aus, selbst einmal Hunde ausgeführt zu habe, oder zu wissen, wie man ein Kommando gibt. Eine fundierte Ausbildung zum Hundetrainer vermittelt Ihnen ein umfangreiches Wissen.
  • Sie erlernen die Grundlagen, vieles über die Anatomie, lernen die Körpersprache der Tiere, vieles über Erste Hilfe beim Hund und über seine Krankheiten, Sie lernen verschiedene Möglichkeiten einer Therapie, und natürlich auch alles Wichtige aus dem Tierrecht. Das ist nur ein grober Auszug aus dem, was Sie als Hundetrainer wissen und können sollten.

Wo eine solche Ausbildung absolviert werden kann

  • Wenn Sie als Hundetrainer arbeiten möchten, dann haben Sie verschiedene Möglichkeiten für eine Ausbildung. Zum einen bieten viele Hundeschulen eine fundierte Ausbildung an. 
  • Sie können die Ausbildung allerdings auch durch ein Fernstudium absolvieren. Da dieses Studium unabhängig von einer ausbildenden Hundeschule ist, müssen Sie sich um einen Praxisplatz dabei selber kümmern.

Die Dauer der Ausbildung

  • Um das nötige Wissen zu erlernen, und diese Fähigkeiten dann auch in der Praxis umzusetzen, sollten Sie als Ausbildungsdauer mindestens 8 Monate, oder sogar 2 Jahre einplanen. Die Dauer ist natürlich nicht nur von dem Lehrmaterial abhängig, sondern verlangt auch viele Praxisstunden, und ist somit durch Ihre Eigeninitiative noch zu beeinflussen.
  • Sie benötigen für die Ausbildung zum Hundetrainer praktische Stunden und theoretische Stunden. Dazu kommen dann noch all die Stunden hinzu, in denen Sie den Lehrstoff verinnerlichen. Damit all das richtig funktioniert, sollten Sie sich möglichst viel Zeit lassen, denn bei Ihren zukünftigen Kunden werden sich Qualität und Können immer wieder durchsetzen.

Eigeninitiative bringt Sie weiter

  • Es ist von Anfang an wichtig, dass Sie die Ausbildung ernst nehmen. Versuchen Sie möglichst oft mit fremden Hunden in Kontakt zu kommen. Hier bieten Ihnen die Tierheime sehr gute Möglichkeiten. Dort arbeiten bereits ausgebildete Hundetrainer. So können Sie zum einen viel von und mit den Tieren lernen, können sich aber auch zum anderen sofort praxisbezogene Tipps vom Fachmann geben lassen.
  • Um etwas über die Gesundheit und die Anatomie der Tiere zu lernen, bietet sich ein Praktikum bei einem Tierarzt oder bei einem Tierheilpraktiker an. Hier bekommen Sie in zwei verschiedene Berufsbilder einen guten Einblick und können dieses Wissen später in Ihrer Arbeit nutzen.

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