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Im Ausland studieren - Welche Austauschprogramme gibt es?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Heutzutage wird es als immer wichtiger erachtet, ein Semester im Ausland absolviert zu haben.
Dies ist jedoch sehr kostspielig und erfordert einiges an Organisation. Um die Studenten dabei ein wenig zu entlasten gibt es verschiedene Einrichtungen, die sowohl finanzielle Unterstützung als auch Hilfe bei der Planung bieten.

Programme

  1. Zum einen gibt es das Erasmusprogramm, welches für alle Studenten angeboten wird, die ins europäische Ausland oder nach Kroation bzw. in die Türkei gehen wollen. 
  2. Ein Bildungvertrag zwischen den mttel- und osteuropäischen Ländern Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Ungarn hat das CEEPUS Programm ins Leben gerufen. Dank dem Programm können Staatsangehörige dieser Länder bis zu zwölf Monate an einer Partneruniversität studieren und dafür eine kostendeckende Förderung erhalten. 
  3. Für das außereuropäische Ausland helfen das Programm Erasmus Mundus oder Stipendiendatenbank des Österreichischen Austauschdienstes weiter. Der Vorteil an der Teilnahme an solchen Programmen ist, dass die Studenten meist von den Studiengebühren der jeweiligen Partneruniversität befreit sind oder diese übernommen werden. Im schlechtesten Fall gibt es die Möglichkeit ein Darlehen dafür aufzunehmen.
  4. Daneben haben die Universitäten meist eigene Stiftungen oder Programme, die Uni Wien beispielsweise hat ein Non-EU Student Exchange Programm. Bei diesem Programm ist es erforderlich, dass ein Abkommen mit der Partneruniversität besteht und man das Auswahlverfahren, in dem Sprachkenntnisse und die bisherigen Studienleistungen überprüft werden, besteht. Für englischsprachige Länder ist meist Nachweis der Sprachkenntnisse durch einen TOEFL Test erforderlich.
  5. Studenten, die an einer Universität studieren wollen, die kein Abkommen mit der Heimatuniversität, müssen meist ihren gesamten Aufenthalt selbst organisieren und der österreichischen Universität Absprache halten, ob die im Ausland erworbenen Leistungen anerkannt werden.
  6. Wer nicht gleich ein ganzes Semester ins Ausland möchte hat auch die Möglichkeit an einem Sommerkurs teilzunehmen, die Universität Salzburg bietet beispielweise Kurse in Verona, Mailand oder London an. 
  7. Auch das Absolvieren eines Praktikums im Ausland kann hilfreich sein, um seine Sprachkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Auch dafür gibt es Fördermöglichkeiten von Erasmus. Bei der Suche nach Praktikumsplätzen kann die Hochschule selbst behilflich sein, aber auch Organisationen wie Aiesec, die weltweit Praktikumsplätze vermitteln. 
  8. Um die ersten Hürden eines Auslandsaufenthalts zu meistern bieten viele Universitäten Buddyprogramme an, in deren Rahmen man einen Studenten vor Ort hat, der einem bei Formalitäten, beim Überwinden von sprachlichen Hürden hilft und einem die Stadt und Universität zeigt. Sie helfen dabei, dass man sich leichter zurecht findet und der Einstieg erleichtert wird.

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