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Immatrikulation auf deutschen Unis? - so geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Deutschland ist bekanntermaßen ein bürokratischer Dschungel.
Wer sich an öffentlichen Einrichtungen anmelden möchte oder gar eine Leistung von behördlichen Stellen erlangen will, muss zunächst die Mühlen der Bürokratie durchlaufen. Nicht anders läuft es bei der Immatrikulation auf deutschen Universitäten. Hier gilt es verschiedene Durchgangsstadien zu durchlaufen.

  • Grundsätzlich sollte man sich nicht nur an einer, sondern an mehreren Unis bzw. Studiengängen bewerben.
  • Möglichst vor Vorlesungsbeginn den Antrag auf Bafög stellen.

Die Entscheidung:

  1. Zu Beginn jeder Immatrikulation steht natürlich erst einmal eine Entscheidung an, welcher Studiengang es sein soll und wo dieser absolviert werden möchte.
  2. Ideal ist es, sich schon vor dem Studium damit zu beschäftigen, ob später ein oder mehrere Auslandssemester in Frage kommen, denn so können die Universitäten schon vorher anhand ihrer Partneruniversitäten im Ausland eine Rolle bei der Studienortswahl spielen.
  3. Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass sich der Studienanwärter nicht nur bei einer Universität bewirbt, sondern gleich mehrere Kandidaten zur Auswahl hat. Nicht immer geht der erste Studienwunsch in Erfüllung. Dann ist es gut Alternativen zu haben.


Die Bewerbung:

  1. Ist die Entscheidung erst einmal getroffen, geht es daran sich zu bewerben. In einigen Bundesländern gibt es zentrale Vergabestellen wie die ZVS, in anderen Fällen werden die anvisierten Universitäten direkt angeschrieben.
  2. Gängig ist, dass sowohl eine Onlinebewerbung ausgefüllt als auch eine verkörperte Bewerbung an die Universitäten geschickt wird. Bei einer Zusage ist in den meisten Fällen bis zu einem gewissen Zeitraum die Semestergebühr beziehungsweise in den Ländern mit Studiengebühren (z.B. Niedersachsen) diese zeitig zu entrichten.
  3. In den Onlinebewerbungsunterlagen sind in aller Regel alle Unterlagen aufgeführt, die zusätzlich zu dem Bewerbungsbogen mitgeschickt werden müssen. Das sind vor allem das Abiturzeugnis, Bescheinigungen über Zivildienst, Wehrdienst, freiwilliges soziales Jahr etc., Lebenslauf und sonstige eventuell schon abgeschlossene Ausbildungen.


Frühzeitig nach Unterstützung erkundigen:

  1. Wer diesen Weg gemeistert und ein oder mehrere Zusagen hat, muss sich in der Regel vor Ort beim Studierendensekretariat vorstellig machen und sich einschreiben. Den anderen Universitäten sollte (muss aber nicht zwingend) höflicherweise wieder abgesagt werden.
  2. Möglichst noch vor Vorlesungsbeginn sollte, bei Bedarf, ein Antrag auf Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gestellt werden. So lebt es sich gleich zu Beginn wesentlich einfacher.
  3. Das sind alle wesentlichen Schritte zu Immatrikulation - etwas Papierkrieg und es kann losgehen.

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