Foto: Shutterstock.com

In Deutschland studieren – was ist wichtig?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, zu studieren.

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, zu studieren: Universitäten, Hochschulen für Kunst und Musik, Hochschulen für Angewandte Wissenschaften oder Fachhochschulen. Private oder kirchliche Hochschulen, Fachhochschulen für Öffentliche Verwaltungen des Bundes und der Länder sowie Fern- und private Akademien kommen hinzu.

  • Wenn Du keinen bereits erfolgreich bestandenen Bachelor- oder Diplomabschluss hast, kannst Du weder ein Masterstudium, noch ein Promotionsstudium aufnehmen.
  • Oftmals ist die Zugangsvoraussetzung für ein weiterführendes Studium nicht nur an den Abschluss allgemein, sondern auch an Deine Abschlussnote gebunden.

Die Voraussetzungen:

  1. Um in Deutschland an staatlichen oder staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen auf Universitäts-Niveau studieren zu können, wird die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, erwartet.
  2. Für Studiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, die auf Fachhochschul-Niveau angeboten werden, reicht der Schulabschluss der Fachhochschulreife.
  3. Private Hochschulen und Akademien haben oftmals ihre eigenen Zugangszulassungen.
  4. Ohne Abitur und Fachhochschulreife kannst Du die fachbezogene Studienberechtigung über sogenannte Immaturenkurse erwerben.

 

Numerus Clausus und sonstige Beschränkungen:

  1. Für viele Universitätsstudiengänge gibt es den „Numerus Clausus“, sodass die Abi-Note über die Vergabe von Studienplätzen entscheidet. Das kann zu Wartezeiten führen. Außerdem haben einige Studiengänge vor ab Auswahlverfahren.
  2. Wer an einer Sporthochschule oder bei der Bundeswehr studieren möchte, muss sich vorher einer umfangreichen Sportprüfung unterziehen.
  3. Auch sprachliche Studiengänge fordern oftmals vor Aufnahme des Studiums einen Sprachtest.
  4. Fachhochschulen verlangen vor dem Studienbeginn ein studienfachbezogenes Praktikum, sofern nicht in der Fachrichtung schon eine Ausbildung oder Arbeitserfahrung vorliegt.

 

Studienwahl und Beratungsmöglichkeiten:

  1. Vor der Studienwahl solltest Du Dich gut informieren und eventuell beraten lassen.
  2. Beraten kann Dich beispielsweise die Agentur für Arbeit oder die Studienberatung einer jeden Uni oder Hochschule.
  3. Im Hinterkopf sollte immer sein, dass Studieren auch kostspielig ist.
  4. Hier gibt es neben Jobben oder finanzieller Unterstützung von den Eltern, möglicher Weise Bafög-Ansprüche oder die Möglichkeit eines Stipendiums.
  5. Wenn Du aus dem Ausland kommst und in Deutschland studieren möchtest, solltest Du Dich vorher informieren, welche Zulassungsvoraussetzungen Du für ein Studium in Deutschland brauchst.
  6. Im beigefügten Video hat ein Student errechnet, was er zum Leben im Studium monatlich an Ausgaben hat und dies anschaulich mit einer Prise Humor vorgestellt.

 

 

Kommentare