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Rücktritt des Papstes – Die Hintergründe

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Der Rücktritt des Papstes kam überraschend.

Der Rücktritt des Papstes kam überraschend. Es ist auch erst das zweite Mal, dass ein Papst zurücktritt. Papst Benedikt der XVI. verlässt sein Amt am 28. Februar und folgt somit Pontifex maximus nach, welcher ebenfalls sein Amt im Jahr 1294 zurücklegte.

Die Hintergründe

  • Joseph Ratzinger, im Jahr 2005 noch als Papst gewählt, ist nun acht Jahre später "am Ende seiner Kräfte" angelangt und wird als Oberhaupt der katholischen Kirche zurücktreten.
  • Es seien "gesundheitliche Überlegungen", welche den 85jährigen dazu bewegt haben, sein Amt niederzulegen.
  • "Die Kräfte reichen nicht mehr", sagte er. Die Konklave wird im März zusammentreten, zuversichtlich, dass zu Ostern ein neuer Papst gewählt werde.
  • Zuversichtlich zeigte sich auch der Vatikansprecher Pater Frederico Lombardi, dass bereits zu Ostern feststehen würde, wer in die Fußstapfen von Papst Benedikt XVI. treten würde.
  • Der Rücktritt des Papstes kam auch für alle Bischöfe oder auch Anhänger der katholischen Kirche durchwegs überraschend.
  • Primär sei das Alter ein Grund, weshalb Ratzinger nun zurücktritt.
  • Es sei ihm nicht mehr möglich den Petrusdienst auszuüben und könnte auch mit voller Freiheit nicht mehr das Amt übernehmen.
  • Über den Rücktritt des Papstes war auch der Bruder überrascht.
  • Der Bruder von Ratzinger, Georg Ratzinger, bestätigt, dass das Alter durchwegs eine große Rolle spielen würde.
  • So wäre es nicht mehr möglich, dass Ratzinger transatlantische Reisen durchführen könnte.
  • Das Rücktrittsrecht ist im Kanon 332, Absatz 2 des Kirchenrechts geregelt.
  • Dort ist geregelt, dass der Rücktritt des Papstes jederzeit erfolgen kann.
  • Peter Turkson, ghanaischer Bischof, gilt als Favorit für die Nachfolge von Ratzinger.

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