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Schuluniformen: Pro und Contra zu Schuluniformen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Kaum ein Thema spaltet Schüler, Eltern und Belegschaft so sehr wie die Einführung einer einheitlichen Schuluniform.
Die eine Seite hält die kollektive Bekleidung für eine präventive Maßnahme gegen Mobbing und die andere für eine Beraubung der Individualität. Doch welche Pro und Contra Argumente gibt es eigentlich zu dem Thema und wie werden sie begründet? Dieser Artikel klärt Dich auf.

Die Argumente im Überblick

Pro:

  • Kein Konkurrenzkampf durch Markenkleidung
  • Kein Einblick in die finanzielle Situation durch die Kleidung
  • Uniformen stärken Gemeinschaftsgefühl
  • Zeitersparnis am Morgen


Contra:

  • Eingriff in die persönliche Freiheit und Behinderung der individuellen Entfaltung
  • Nicht immer altersgerecht
  • Verlagert den Konkurrenzkampf durch Markenprodukte auf Accessoires
  • Konkurrenzkampf zwischen Schulen und Schulformen 

Pro- und Contra-Argumente zu Schuluniformen

Die Pro Argumente zu Schuluniformen

Schuluniformen einer Schule sehen optisch alle gleich aus und lassen kaum Platz für modische Individualisierungen. Das führt dazu, dass sich Schüler nicht mehr auf ihre Kleidung reduzieren lassen und damit eine Ursache für Mobbing bereits im Keim erstickt wird. So können sich beispielsweise Schüler nicht durch Markenbekleidung über andere stellen und andere aufgrund ihrer Kleidung hänseln. Auch die finanzielle Situation einzelner Schüler kann durch Schuluniformen nicht an der Kleidung abgelesen werden. Des Weiteren wird durch Schuluniformen das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schule gestärkt, da sich die Schüler schnell über die Uniform identifizieren. Auch praktisch gibt es Vorteile durch die Uniformen, denn es muss am Morgen nicht mehr entschieden werden, was angezogen werden soll.

Die Contra Argumente

Die Pflicht Schuluniformen zu tragen erstickt die Individualität einzelner Personen und stellt einen deutlichen Eingriff in die persönliche Freiheit dar. Zudem sind die Schuluniformen auch nicht immer altersgerecht, da sie von Erwachsenen ausgesucht werden. Des Weiteren verlagert sich der Konkurrenzkampf durch Markenprodukte mit den Uniformen häufig auf Accessoires wie Uhren, Armbänder und sonstigen Schmuck. Ein weiterer Konkurrenzkampf entsteht zwischen den Schulen und vor allem Schultypen, hier wird also eine neue Grundlage für Mobbing gegeben. 

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