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Schulwechsel managen? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Schulwechsel sind unumgänglich. Spätestens nach der Grundschule müssen sich die Eltern mit der Frage beschäftigen, wie sie ihrem Kind dabei helfen können,

Schulwechsel sind unumgänglich. Spätestens nach der Grundschule müssen sich die Eltern mit der Frage beschäftigen, wie sie ihrem Kind dabei helfen können, den Schulwechsel bestmöglich zu managen. Nachfolgende Tipps sollen dir dabei helfen...

Hilfreiche Tipps

  • Unabhängig davon, ob dein Kind umzugsbedingt, aufgrund von Problemen an der alten Schule, oder schlichtweg an eine weiterführende Schule wechseln muss, mit so einer Veränderung sind immer gewisse Ängste und Bedenken verknüpft. Besonders wichtig ist es daher, dass du mit deinem Kind in Ruhe darüber redest, es seine Sorgen äußern lässt und es so gut wie möglich beschwichtigst. Wenn du deinem Kind das Gefühl vermittelst, dass es bei dir geborgen ist und du immer ein offenes Ohr für es hast, wird es ihm auch dabei helfen, sich neuen Situationen mit mehr Gelassenheit und Selbstbewusstsein zu stellen und es wird den Schulwechsel managen.
  • Unterstütze dein Kind zudem darin, an der neuen Schule an AGs teilzunehmen und sich Hobbys mit Schulkameraden zu suchen. So wird es schnell neue soziale Kontakte knüpfen und sich einen Freundeskreis aufbauen können. Gute Freunde sind nämlich ein Schlüssel, um sich in einer neuen Umgebung wohlzufühlen und so wird dein Kind sicher leichter den Schulwechsel managen.
  • Gleichzeitig solltest du dein Kind jedoch auch ermuntern, alte Freundschaften weiterhin zu pflegen und besonders gute Freunde nicht aus den Augen zu verlieren. Allerdings ist hier ein gesundes Mittelmaß gefragt. Wenn dein Kind z.B. ausschließlich mit Freunden aus seiner alten Schule telefoniert, hindert dies es daran, neue Kontakte zu knüpfen.
  • Ein weiterer wichtiger Aspekt, um den Schulwechsel für dein Kind zu erleichtern, ist der Zeitpunkt. Es ist immer angenehmer, zum neuen Schuljahr, oder zumindest Halbjahr zu wechseln. Dein Kind wird dem Unterricht dann leichter folgen können und nicht das Gefühl haben, ohne Einstieg mitten in neue Themengebiete hineingeworfen und entsprechend überfordert zu werden.
  • Gegebenenfalls kannst du auch Nachhilfe für dein Kind organisieren, wenn du merkst, dass es größere Schwierigkeiten mit bestimmten Fächern hat, sodass dein Kind mit etwas mehr Unterstützung den Schulwechsel managen wird. Jede Schule unterrichtet schließlich ein wenig anders, weshalb dein Kind wahrscheinlich nicht in allen Fächern mit seinen Mitschülern gleichauf sein wird.
  • Insgesamt ist es also wichtig, dass du dich mit dem Schulwechsel deines Kindes genügend auseinandersetzt und ihm hilfst, diesen so gut wie möglich zu bewältigen. Ein solcher Wechsel bedeutet für einen jungen Menschen zwar immer eine große Veränderung, aber mit der richtigen Einstellung bringt das Neue sicher viel Positives mit sich!

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