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Steuern in Deutschland? - Ein Überblick

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Zu viele Steuern, die auf unseren Schultern lasten?

Zahlen, zahlen - immer nur Zahlen: dieser nicht gerade positive Eindruck verstärkt sich angesichts der Vielzahl der hierzulande existenten Steuern. Allerdings ist es nicht die Tatsache an sich, dass der deutsche Bürger eine Menge Steuern zahlen muss. Sondern vielmehr ist es die Ungerechtigkeit in diesem Zusammenhang, die den unbescholtenen Steuerzahler verärgert. So zahlen Wenigverdiener und Mittelständler nach aktuellem Stand oft vergleichsweise höhere Steuern, als dies bei den ohnehin gut Betuchten der Fall ist. Und der Aspekt, dass Migranten hierzulande zwar umfassende Leistungen beziehen, ohne in Deutschland je auch nur einen "Finger krumm gemacht" zu haben und dann auch noch in vielen Fällen von der Steuer befreit sind, stößt wohl auch dem tolerantesten Bürger immer wieder übel auf. Wen wundert's.... Welche Steuern sind es jedoch, die in diesem unserem Lande erhoben werden?

Sicherlich braucht es keinen Steuerberater, um zu ermitteln, welche Steuern hierzulande zu zahlen sind - und welche nicht. Es genügt bereits, wenn man folgende Dinge zur Hand hat:

  • das Internet
  • ein aktuelles Buch zum Thema Steuern
  • einen freundlich-kompetenten Mitarbeiter des Finanzamtes...

  1. Zu den bekanntesten Steuern in Deutschland zählen sicherlich die Lohn- bzw. Einkommenssteuer, die Körperschaftssteuer sowie die Umsatzsteuer. Darüber hinaus sind weitere Steuerarten existent:
  2. Versicherungssteuer, Tabaksteuer, Energiesteuer, Stromsteuer, Kraftfahrzeugsteuer, Kaffeesteuer, Einfuhrumsatzsteuer, Branntweisteuer, Erbschaftssteuer, Vermögenssteuer, Rennweltt- und Lotteriesteuer, Feuerschutzsteuer, Grunderwerbssteuer, Biersteuer, Zwischenerzeugnissteuer, Schaumweinsteuer, Alkopopsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Vergnügungssteuer, Jagdsteuer, Zweitwohnsitzsteuer, Passantenbefragungssteuer, Bräunungssteuer, Stehtischsteuer, Grundsteuer, Weinsteuer, Kernbrennstoffsteuer, Motorbootsteuer, Beherbergungsabgabe, Gewerbekapitalsteuer, Spielautomatensteuer, Gemeinschaftssteuer, Verpackungssteuer, Kapitalertragssteuer, Spielgerätesteuer, Sexsteuer, Schenkungssteuer, Abgaben im Rahmen der Europäischen Gemeinschaften, Straßengüterverkehrssteuer, Mineralölsteuer, Gewerbekapitalsteuer und Kirchensteuer. Fakt aber ist, das es damit noch längst nicht getan ist. Denn neben den "klassischen" Steuern fallen in Deutschland zusätzliche Aufwendungen an, wie zum Beispiel Agrarabgaben, Zölle, Produktionsabgaben, Gebühren, Zinsen, Zwangsgelder, Ordnungsgelder, Bußgelder und so weiter.
  3. Grundsätzlich werden alle vorgenannten Steuerarten in bestimmte Kategorien unterteilt. Das sind zum Beispiel Kommunalsteuern, Ländersteuern oder Verbrauchssteuern. Hier wird wiederum unterschieden zwischen steuerlichen Belastungen für Unternehmer bzw. Gewerbetreibende sowie für Privatleute. Auch hier erfolgt - wie sollte es anders sein - eine Aufteilung zwischen "Arm" und "Reich".
  4. Fak ist: So vielschichtig das umfassende Steuerrecht ist, so schiwerig ist es doch, sich in diesem Metier zurecht zu finden. Selbst erfahrenen Steuerberater sehen sich immer wieder dazu veranlasst, an speziellen Schulungen und Seminaren teilzunehmen, um sich in Sachen Steuern, Abgaben und Co. auf den neuesten Stand bringen zu lassen. Denn nur auf diese Weise ist es ihnen möglich, dieses Wissen auch an ihre Klienten weiterzugeben.

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