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Todesopfer an der Berliner Mauer? - So viele waren zu beklagen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Günter Litfin war die erste Person, welche beim Fluchtversuch erschossen wurde.

Mit einer Mauer um Westberlin und die gesamte ehemalige DDR wollte die Staatsregierung die Flüchtlingswelle nach Westberlin und Westdeutschland stoppen. Am 13 August 1961 marschierten plötzlich bewaffnete Organe der DDR vor dem Brandenburger Tor auf und andere zogen einen Stacheldraht quer durch die Stadt. Schon wenige Tage später gab es den ersten Toden.

Das Wohnhaus in der Bernauer Straße stand auf dem Boden von Ostberlin und die eine Straße hinter dem Haus gehörte zu Westberlin. Viele Menschen nutzten zu Beginn des Mauerbaues diesen Fluchtweg und für Ida Siekmann endete der Sprung tödlich. Günter Litfin war die erste Person, welche beim Fluchtversuch erschossen wurde und as Vorkommnis ereignete sich am 26.8.1961.

  1. Die Behörden bauten die Grenze im Laufe der Jahre immer weiter aus und bezeichneten das Bauwerk als antifaschistischen Schutzwall. 
  2. Dabei sollte nur die eigene Bevölkerung an einer Ausreise gehindert werden. Wer die Berliner Mauer überwinden wollte, musste um sein Leben fürchten, denn es ist im Laufe der Zeit ein solides Bollwerk geworden. 
  3. Insgesamt verloren 136 Menschen bei der Flucht an der Berliner Mauer ihr Leben. Nicht alle wurden erschossen, einige sind auch ertrunken, als sie über die Spree nach Westberlin gelangen wollten. Allerdings triften die Zahlen der Toten etwas auseinander, da einige Quellen auch die Selbstmorde von DDR-Soldaten mitzählen.
  4. 251 Menschen, meistens im fortgeschrittenen Alter starben an einen den verschiedenen Grenzübergängen. Die häufigste Ursache war ein Herzinfarkt. Vielleicht kam es von der Aufregung, weil sich etwas Illegales im Fahrzeug befand.
  5. Am 5.02.1989 wurde Chris Gueffroy bei der Flucht erschossen und ging als der letzte Mauertote in die Geschichte ein. Trotzdem kam es am 8.03.1989 zu einem weiteren Vorkommnis. Winfried Freudenberg wollte die Mauer mit einem Ballon überfliegen und stürzen bei dieser Aktion in den Tod. 

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