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Träume kontrollieren - Ist das möglich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Schon immer hat der Mensch dazu geneigt, sich in Traumwelten zu flüchten.
Träume sind meistens ein Spiegel vieler Ängste und Sorgen, aber auch von Wünschen und Träumen, die tief im Unterbewusstsein arbeiten. Der Wunsch, während des Schlafs also die wundersamsten und schönsten Dinge auch ganz gezielt erleben zu können, ist also nur zu verständlich - umso besser, dass genau dies auch wirklich möglich ist. Lerne deine Träume zu kontrollieren!

  • Klarträume können nicht von heute auf morgen bewusst herbeigeführt werden. Es bedarf kontinuierlichen Hirntrainings und eiserner Disziplin, selbst bei starker Müdigkeit noch den Befehl zum Klarträumen zu geben. 
  • Es kann Wochen, aber auch viele Monate dauern, bis sich erste Erfolge einstellen - es ist also alles erlaubt, außer Aufgeben. 
  • Gesundheitliche oder psychische Schäden sind ohnehin ausgeschlossen.

  • Träume werden automatisch im Unterbewusstsein generiert. Es ist nur schwer möglich, direkt ins Unterbewusstsein einzugreifen, durch entsprechende Gedankengänge kann die Wahrscheinlichkeit allerdings erhöht werden. 
  • Das Stichwort hierbei lautet Klartraum, auch luzider Traum genannt. Dabei handelt es sich um einen Traum, während dem der Träumende sich dessen bewusst ist, dass er sich gerade in einem Traum befindet. 
  • Um diesen Zustand zu erreichen, muss die Phase unmittelbar vor dem Einschlafen genutzt werden. 
  • Hier gilt es, seine Gedanken unaufhörlich auf das gewünschte Ziel zu richten, ähnlich einem Befehl, der dem Unterbewusstsein immer und immer wieder eingeredet wird. 
  • Manche Techniken bedienen sich dabei eines bestimmten Schlagwortes, das mit der Zeit bestimmte Assoziationen im Unterbewusstsein wecken soll.

Willkommen im Traumland:

  1. Affirmation überlegen: Die Affirmation ist eine Redewendung, die immer wieder im Inneren aufgesagt wird und das gewünschte Ziel, also das Klarträumen, herbeiführen soll.
  2. Schlafen gehen, müde werden und dabei stets die Affirmation aufsagen - ob verbal oder gedanklich, spielt dabei keine Rolle.
  3. Träumen, Träumen, Träumen.
  4. Nach dem Aufwachen: die gedanklichen Erlebnisse der Nacht rekonstruieren und überlegen, ob ein Klartraum erreicht wurde - falls ja, ist dieser meistens in guter Erinnerung erhalten.
  5. Auf ein Neues - unabhängig vom Ergebnis der letzten Nacht, da das luzide Träumen ein schwieriges Vorhaben ist, das viel Geduld erfordert.

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