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Uni - Lernplan erstellen für das Bachelorstudium?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Das Studium bildet die nächste große Herausforderung im Leben eines jungen Menschen.

Das Studium bildet die nächste große Herausforderung im Leben eines jungen Menschen, und auch wenn es im Vergleich zum Einstieg in die Erwerbstätigkeit, beim Studium noch relativ entspannt zugeht, gibt es doch Phasen, in denen der Stress den Studenten zu überwältigen droht. Deshalb an dieser Stelle einige Tipps, wie man einen Lernplan aufstellt, welcher hilft den Stress, besonders in Prüfungsphasen, möglichst gering zu halten.

Auch wenn individuelle Unterschiede unser Lernverhalten beeinflussen, sind die folgenden Punkte, meiner Meinung nach, die wichtigsten beim Erstellen eines Lernplans, weshalb ich abschließend noch mal darauf hinweise.

  • Stundenplan erstellen, am besten in Rücksprache mit erfahrenen Kommilitonen.
  • Realistische Ziele setzen, d.h. nicht alles auf ein oder zwei Tage aufschieben, nur um den Rest der Woche frei zu haben.
  • Die Zeit für das selbstständige Lernen sollte in etwa der Zeit der besuchten Veranstaltungen entsprechen.
  • Ganz wichtig!!! Gerade in der Prüfungsphase: Auch mal eine Pause einlegen ;)

  • Um einen Lernplan für das kommende Semester aufstellen zu können, wird zunächst ein Stundenplan der Veranstaltungen benötigt, welche man besuchen will und/oder muss. 
  • Wie flexibel man dabei vorgehen kann, hängt vom jeweiligen Studiengang und auch der Hochschule ab, in jedem Fall würde ich eine Rücksprache mit Kommilitonen eines höheren Semesters empfehlen, hierzu kann man sich an die Fachschaft oder aber natürlich an Freunde und Bekannte wenden. 
  • Steht der Stundenplan fest, kann man zum nächsten Schritt übergehen, dem erstellen des Lernplans.

  1. Sehr wichtig beim Erstellen eines Lernplans, ist es sich realistische Ziele zu setzen und vor allem Kontinuität, also sich auch an den selbst erstellten Lernplan halten und sein Lernpensum nicht auf das Wochenende verschieben. 
  2. Denn zum einen ist das Wochenende, gerade in der Anfangsphase des Studiums, Wohnheims - und Studentenpartys vorbehalten, womit meist doch noch etwas dazwischen kommt. 
  3. Und zum anderen ist gut verteiltes Lernen nachgewiesener Maßen besser und erfolgreicher, als alles auf einmal zu lernen. 
  4. Wie viel man lernen muss, ist natürlich individuell verschieden und auch durch den jeweiligen Studiengang bedingt. 
  5. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass man in einer Woche in etwa so viel lernen sollte, wie man Zeit für Veranstaltungen an der Universität benötigt. 
  6. Wenn man also 18 Stunden in der Woche für den Besuch von Veranstaltungen verbringt, sollte man auch in etwa gleich viel lernen und dies auch möglichst regelmäßig verteilt und nicht auf wenige Tage zusammengestaucht. 
  7. Natürlich muss noch beachtet werden, dass gerade in der Prüfungszeit das Lernpensum noch einmal enorm ansteigt, allerdings kann man sich das lernen in der Prüfungsphase wesentlich geringer gestalten, wenn man während des Semesters kontinuierlich gelernt hat.

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