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Untermietvertrag aufsetzen? - So geht´s!

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:12
Wer in der heutigen Zeit einen Untermietvertrag aufsetzen möchte, der muss einiges beachten.
Natürlich ändern sich die Klauseln von Zeit zu Zeit und so können einige Klauseln bereits nicht mehr gültig sein. Die Hauptmieter sollten bei einem Untermietvertrag einige Regeln beachten, damit es keine Schwierigkeiten mit einem Wohnungseigentümer gibt. Wer eine Wohnung gemietet hat, der überlässt als Hauptmieter mit einem Dritten für den Untermietvertrag einen Teil der Wohnung, den dieser für den selbstständigen Gebrauch nutzen kann. In einer schriftlichen Vereinbarung sollten unbedingt sämtliche Rechte und Pflichten geregelt werden.

Untermietvertrag

Nur mit der Zustimmung von dem Eigentümer

  • Der Eigentümer und Vermieter müssen für eine Erlaubnis zu der Untervermietung gebeten werden. Wer dies nicht tut, der kann eine fristlose Kündigung von dem Vermieter erhalten.
  • Grundsätzlich muss ein Vermieter dem Wunsch nach der Untervermietung zustimmen. Nur wenn bei dem Untermieter in der Person ein gewichtiger negativer Grund vorhanden ist, dann kann die Zustimmung verweigert werden. Die Verweigerung ist ebenfalls möglich, wenn die Wohnung für eine weitere Person zu klein ist. Wer einen Untermietvertrag aufsetzen möchte, der sollte beachten, dass dieser immer personenbezogen ist.
  • Wenn der Vermieter dann zustimmt, gilt dies auch nur für diese eine Person. Verweigert der Vermieter ohne ein begründetes Recht, dann kann mit einer Frist von drei Monaten fristlos und selbstständig das Mietverhältnis gekündigt werden. Außerdem ist wichtig, dass immer nur ein Teil von der Wohnung untermietet werden darf.
  • Der Vermieter muss immer zustimmen, wenn die ganze Wohnung vermietet wird. Diese Untervermietung kann der Vermieter auch ohne Gründe verweigern.


Ein Musterformular verwenden

  • Wer einen Untermietvertrag aufsetzen möchte, der sollte einfach ein Musterformular verwenden. Wird ein Formular verwendet, dann muss dieses beim Untermietvertrag aufsetzen ausdrücklich als Untermietvertrag aufgesetzt werden.
  • Das Formular sollte so vervollständigt werden, wie man es selbst als Wohnungseigentümer machen würde. Natürlich kann sich jeder dabei an seinem Mietvertrag orientieren. Auf den Untermietvertrag müssen Pflichten und Rechte übertragen werden, die im Mietvertrag vereinbart wurden.
  • Jeder muss den Untermieter auch so verpflichten, wie er sich selbst verpflichtet hat. Beispielsweise darf ein Untermieter nur Einbauten vornehmen, wenn er von dem Wohnungseigentümer eine schriftliche Erlaubnis hat.
  • Ein Bestandteil von dem Untermietvertrag ist immer die Hausordnung. Wer eigene Kinder oder einen Ehepartner in die Wohnung aufnimmt, gilt dies nicht als Untervermietung. Anders kann es bei einem Lebenspartner aussehen.
  • An dieser Stelle kann der Partner auch in den Hauptvertrag mit einbezogen werden. Im Zweifel sollte sich jeder rechtlich beim Untermietvertrag aufsetzen beraten lassen oder zumindest immer Vorlagen verwenden.

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