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Wann lebten die Mayas? Gibt es Nachfahren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Bei den Mayas handelt es sich um die Ureinwohner Südamerikas.

Bei den Mayas handelt es sich um die Ureinwohner Südamerikas, die in zahlreichen Gebieten des südamerikanischen Kontinentes lebten. Heutzutage würde man diese Ureinwohner als "Indianer" bezeichnen. 

Noch heute findet man zahlreiche Überbleibsel der Maya Kultur in vielen südamerikanischen Ländern. Besonders charakteristisch sind die steinernen Pyramiden und Tempelanlagen die von den Mayas errichtet wurden.

Die Maya:

  1. Die Maya hatten eine eigene Sprache und eine eigene Kultur, in der Rituale eine große Bedeutung hatten. 
  2. Nach der Ankunft der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert, allen voran Hernan Cortés, unterwarfen sich die Maya zum Teil ihren spanischen Eroberern. Die ersten Mayastämme existierten bereits im 3. Jahrtausend vor Christus. 
  3. Eines der Hauptsiedlungsgebiete der Maya Stämme war hierbei die mexikanische Halbinsel Yucatán. 
  4. Die Maya widmeten sich dem Anbau von Mais und hatten bereits eine sehr hoch entwickelte Kultur. 
  5. Im 9. Jahrhundert nach Christus begann jedoch die Maya Bevölkerung zu schrumpfen. 
  6. Die Ursachen dafür sind auch heute noch nicht ganz klar. 
  7. Dürreperioden, unfruchtbar gewordene Böden und Nahrungsmangel bei großem Bevölkerungswachstum werden im Nachhinein für den Untergang der Maya verantwortlich gemacht.


Gibt es die Maya noch heute?

  1. Die Nachfahren der Maya leben heute in verschiedenen Gebieten Südamerikas verteilt. Man findet Sie in Mexiko, Guatemala, Honduras aber auch als Emigranten in New York oder Florida. 
  2. Nach der spanischen Eroberung Südamerikas vermischten sich Maya Traditionen mit christlichen Traditionen und so hat die heutige Kultur der Maya Einflüsse aus der ursprünglichen Naturreligion sowie Einflüsse christlicher Traditionen miteinander kombiniert. 
  3. Dennoch haben sich auch die heutigen Maya noch ihre eigene Sprache bewahrt.
  4. Die heute noch existierenden Maya Nachfahren leben oft in ärmlichen Verhältnissen. Viele von ihnen sind Bauern und widmen sich dem Anbau von Mais, Zuckerrohr und Früchten. 
  5. Schlechte medizinische Versorgung, zu wenig Schulen für die Kinder, Arbeitslosigkeit und Vorurteile seitens der "weißen" Bevölkerung machen ihnen das Leben schwer. 
  6. Viele Maya suchen daher ihr Glück in der Migration und gehen in die großen Städte oder gar in die USA, um dort Arbeit als Kellner, Handwerker oder einen Job bei einer der großen Ölfirmen zu finden.

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