Foto: Shutterstock.com

Warum gibt es das Schaltjahr?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
In gewissen Abständen ist es soweit: ein Schaltjahr steht bevor. Dann hat das Jahr einen Tag mehr, nämlich den 29. Februar.

In gewissen Abständen ist es soweit: ein Schaltjahr steht bevor. Dann hat das Jahr einen Tag mehr, nämlich den 29. Februar. Doch warum gibt es das eigentlich?

Fact-Box

  • Schaltjahre entstehen, weil sich die Erde nicht in genau einem Jahr um die Sonne dreht.
  • Deshalb wird der 29. Februar eingefügt.
  • Es gibt Schaltjahrregeln zum Berechnen.

Entstehung

  • Ein Jahr ist vorbei, wenn sich die Erde einmal um die Sonne gedreht hat. Zumindest theoretisch. Denn eigentlich braucht unser Planet 365 Tage und knapp 6 Stunden. Würde man diese Stunden unberücksichtigt lassen, wäre die Folge eine Verschiebung der Jahreszeiten im Kalender. Um das zu kompensieren, wird in bestimmten Abständen das Jahr um einen Tag verlängert. Der Grund für die Tatsache, dass dies der letzte Tag im Februar ist, liegt in der Geschichte der Römer. Damals war Februarius der letzte Monat im Jahr und logischerweise wurde ihm der Schalttag angefügt.

Berechnung

  • Um herauszufinden, welches Jahr ein Schaltjahr ist, wendet man die Schaltjahrregeln an. Diese wurden im 16. Jahrhundert endgültig bestimmt.
  • Ein Jahr ist ein Schaltjahr, wenn die Jahreszahl restlos durch 4 teilbar ist.
  • Ein Jahr ist kein Schaltjahr, wenn es durch 4 und 100 restlos teilbar ist.
  • Ein Jahr ist ein Schaltjahr, wenn es sowohl durch 4, durch 100 und durch 400 teilbar ist
  • Nur durch diese Regeln ist es möglich, das Kalenderjahr mit dem astronomischen Jahr zu synchronisieren. Es besteht lediglich eine geringe Abweichung von etwa einem Tag in 3000 Jahren.
  • Die nächsten Jahre mit 366 Tagen sind 2016, 2020 und 2024. Diese findet man zum Beispiel HIER.

Weitere Beiträge zum Thema:

Kommentare