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Was ist die bolivarische Revolution?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:22
Die bolivarische Revolution bzw. die bolivarianische Revolutio...

Die bolivarische Revolution bzw. die bolivarianische Revolution - auch Revolucion Bolivariana genannt - war ein Prozess, der vom ehemaligen Präsidenten Hugo Chavez, ins Leben gerufen wurde. Die bolivarische Revolution war gegen den Neoliberalismus gerichtet und sollte dabei das politische Leben in Venezuela neu ordnen.

Entstehung und Herkunft

  • Hugo Chavez war seit seinen jungen Jahren ein Anhänger von Simon Bolivar.
  • Der Unabhängigkeitskämpfer aus Südamerika war auch der Grund, weshalb Chavez am 24. Juli 1983, dem 200. Geburtstag von Bolivar, die MBR-200 Bewegung gegründet hatte.
  • Diese Bewegung verkörperte den linksnationalistischen Bolivarismus, der von Chavez und anderen Personen, entwickelt wurde. Neben Bolivar orientierte sich die Gruppe auch sehr stark an Federico Brito Figueroa, einem marxistischen Historiker.
  • Aber auch Einflüsse von Salvador Allendes wie Che Guevera oder auch Fidel Castro fanden sich im Bolivarismus.
  • Die bolivarische Revolution beinhaltete eine nationale Unabhängigkeit sowie auch die Einigung zwischen Südamerika und Lateinamerika als auch eine politische Beteiligung durch das Volk. Auch stand die Bekämpfung der Korruption an oberster Stelle der bolivarischen Revolution.
  • Die Politik von Hugo Chavez stützte sich stark auf die Unterstützung des Volkes. Die Demokratie ist eine der Hauptagenden der bolivarischen Revolution gewesen, sodass im Jahr 2000 der sogenannte Bolivarische Zirkel gegründet wurde.
  • Heute sind die Zirkel nicht mehr existent. Aus den Zirkeln wurden Basisorganisierungen, welche im Bereich Gesundheitsvorsorge, Bildung oder auch Betreuung von Obdachlosen wie Alten agieren.

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