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Was ist Hellenismus?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Der Begriff Hellenismus bezeichnet eine bestimmte Epoche.

Der deutsche Historiker J.G. Droyson verwendete im 19. Jahrhundert den Begriff des ,,Hellenismus'' als Erster, um damit eine Epoche zu bezeichnen. Hier erfährst du, was es genau mit dieser Epoche auf sich hat.

  • Während der Zeit des Hellenismus gab es Fortschritte im Bereich der Wissenschaft, Literatur, Kunst und Philosophie.
  • In dieser Periode ist unter anderem das Werk ,,Schwimmende Körper'' von Archimedis entstanden.

Der Hellenismus erklärt

  • Der Hellenismus bezeichnet eine historische Epoche, welche sich von dem Tod von Alexander dem Großen bis zum Aufstieg des Römischen Reichs erstreckte.
  • Während dieser Zeit dominierte die griechische Kultur, weshalb der Name ,,Hellenismus'' entstand, welcher vom griechischen Namen ,,Hellas'' abstammt, was Griechenland bedeutet.
  • Nach dem Tod Alexander des Großen spaltete sich sein Reich in kleinere Königreiche, erschaffen von Leuten, welche als die Diadochen bekannt sind - die Nachfolger Alexander des Großen.
  • Die wesentlichen Königreiche waren die Ptolemäer in Ägypten, die Seleukiden in Syrien und die Antigoniden in Makedonien.
  • Es gab zahlreiche Kämpfe um diese Königreiche gründen zu können, dennoch hielten diese nur einige Hundert Jahre.
  • Als die Römer immer mehr Macht erhielten, begann das Zeitalter des Hellenismus langsam aber sicher zu kippen und vom Römischen Reich aufgesogen zu werden.

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