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Was ist Hypnose? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Was ist Hypnose? Die Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Zustand totaler Entspannung.

Hypnose ist kein Schlaf, sondern ein Zustand totaler Entspannung. Oder anders gesagt: die Hypnose ist nichts anderes als ein künstlich erzeugter Nervenzustand, dessen vielfältige Erscheinungsbilder den Erfordernissen angepasst werden können. So betrachtet, ist die Hypnose für den Physiologen, Psychologen und den Therapeuten gleich wertvoll wie für den Mediziner. Hypnose wird seit Menschengedenken , ist sehr effektvoll, aber ungefährlich. Mit Hypnose wird das Unterbewusstsein angesprochen, das mit normalen Mitteln nicht erreichbar ist. Da wir aus dem Unterbewußtsein heraus handeln und reagieren, dieses aber nicht selbst steuern können, ist die Hypnose eine adäquate Form, falsche Verhaltensweisen zu korrigieren. Das Unterbewusstsein hat die Tendenz, besonders in der entspannungsphase jede, über eine längere Zeit hinweg produzierte und systematisch wiederholte Vorstellung in die Tat umzusetzen. D.h. ein Hypnotiseur kann m it Hilfe des Klienten ( ohne seine Mitarbeit geht es nicht), das Unterbewusstsein "umprogrammieren": Negative Gedanken und Vorstellungen in positive, Inaktivität in Aktivität, Gier in Verzicht, Angst in Mut, Faulheit in Fleiß, Heißhunger in normale Essgewohnheiten usw. Hypnose ist in keiner Weise gefährlich. Vergleicht man sie mit der somatischen Medizin, kann man sie mit leichten pflanzlichen Mitteln vergleichen. Aber obwohl sie ungefährlich ist, ist die Hypnose doch sehr wirkungsvoll. Der Klient selbst, wenn er sich voll engagiert, wird nie vollständig zum Automaten. Die Abwehrmechanismen und Widerstände sind nicht ganz außer Funktion gesetzt. Ärzte haben sogar festgestellt, dass sich die Klienten in der Tiefenhypnose noch genügend Freiheit bewahren, um bei bestimmten Gelegenheiten die Wahrheit zu entstellen. Selbst Klienten mit einem schwachen "Ich" oder Klienten, die eine Gefahr für ihre Persönlichkeit spüren, besitzen ausreichende Abwehrmechanismen, die ein Engagement in der hypnotischen Beziehung zulassen oder nicht. Der Hypnotiseur kann nichts tun, was gegen Ihre moralischen Begriffe oder Ihren ethischen Instinkt verstößt. Sie sind also nicht ausgeliefert, sondern Sie bestimmen, wie weit der Hypnotiseur gehen kann.

  • Hypnose ist nicht gefährlich
  • Hypnose kann in vielen Situationen helfen
  • Informationen einholen (z.B. über geeignete Hypnotiseure) ist unumgänglich

  • Sie müssen bereit und offen für eine Hypnose sein
  • keine Ängste vor dem Neuem hegen
  • ein ausführliches Vorgespräch mit dem Hypnotiseur führen
  • Preis aushandeln
  • Wiederholung wenn nötig (meist reicht eine Behandlung nicht )

Hypnose schnell erklärt

In der Hypnose werden schlummernde Selbstheilungskräfte aktiviert. Dem Klienten werden in der Hypnose Motivationen zum seelischen Wohlbefinden , wie Gelassenheit, Mut, Durchsetzungsvermögen, Selbstbewußtsein, Vitalität, Stärke und Zuversicht- einfach ein neues Lebensgefühl eingegeben.Die Aktivität, Arbeits- und Lernkapazität und die Kreativität werden merklich erhöht! Der Klient hat nach einer Sitzung ein Hochgefühl, dass bei einigen bis zur Euphorie gehen kann. Bevor Sie zu einem Hypnotiseur gehen sollten, machen Sie erst einmal ein paar Tage vorher eine leichte Übung:

  1. Sie nehmen eine bequeme , aber aufrechte Sitzhaltung ein, um die Atmungnicht zu behindern.
  2. 2 Minuten mit geschlossenen Augen nur ruhig dasitzen.Sie memorieren "Shirom", in Gedanken vor sich hin
  3. Sie lassen Gedanken kommen und gehen, nicht versuchen sie krampfhaft zu unterdrücken!
  4. Atmen sie nicht verkrampft. Lassen Sie den Atem kommen und gehen.
  5. Meditieren Sie mindestens einmal am Tag, vor dem Frühstück oder vor dem Abendbrot (jeweils 15 bis 20 Minuten.)
  6. Haben Sie dies mehrere Tage gemacht, dann können Sie beruhigt zur Hypnose gehen.

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