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Weltuntergang findet nicht statt - Was sind die Fakten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Der Weltuntergang wurde abgesagt! Der Weltuntergang findet nicht statt.

Kein Weltuntergang

1. Der Weltuntergang wurde abgesagt

  • Diese Nachricht enttäuscht: Der Weltuntergang findet nicht statt.Diese Nachricht setzt sich erst langsam durch- Denn es kann nicht wahr sein, was man gerne glauben will. Nachdem ein junger Student bei den Ausgrabungen in Xultún im Norden Guatemalas den Zugang zu einem unterirdischen "Büro" in der versunkenen Maya-Stadt gefunden hat, muss auch der Letzte zugeben: Der Weltuntergang findet nicht statt.
  • Die angeknackste Scheibe des Maya-Kalenders, die mit ihren 13 Bakten am 21.12.2012 endet ist ein Interpretationsfehler. Eine Bakte umfasst die Zeitspanne von 400-500 Jahre. Der im Mai diesen Jahres neu gefundene Wandkalender dauert 6 Bakten länger, d.h. mindestens 3.500 Jahre länger. 
  • Tatsächlich ist in dem Scheiben-Kalender nur eine Art "Zeitenwende" angedeutet. Der Weltuntergang findet nicht statt. Die Wiederkunft des Gottes Bolon Yokte. Ähnlichkeiten der Vorhersage mit der christlichen Überlieferung aus der Weltgerichtsrede im Matthäusevangelium (Mt 25), die auch von der Rückkehr eines Gottes spricht, könnten den damaligen Bischof Diego de Landa veranlasst haben 1562 bei einem öffentlichen Inquisituionsprozess alle Manuskripte der Mayas zu verbrennen. Alle?
  • Vier Codices haben es vorher bei der Überbringung der geraubten Kulturgüter der Mayas nach Spanien geschafft. Der Codes dresdensis zeigt im Abgleich, mit dem neu gefundenen Wandkalender in Yultún, dass die Mayas als Kulturvolk große mathematische und astronomische Erfahrung hatten und diese auch gerne anwendeten. Sie berechneten in ihren Kalendern sowohl rituell-religiöse Termine, genauso wie die Termine für Saat und Ernte. 
  • Der neue Wandkalender enthält 19 Bakten und jede Bakte umfasst 400 Jahre. Das heißt: Der Weltuntergang findet nicht statt. Es hat eine völlig falsche Interpretation des Maya-Kalenders stattgefunden. Der neue Kalender macht ein neues Zeitfenster von mindestens 7000 Jahren auf.


2. Der Countdown ist gestoppt

  • Der Film "2012" von Hollywood Regisseur Roland Emmerich füllte 2009 nicht nur die Kinosäle, sondern auch die Kinokassen. Die NASA wurde darauf hin so mit E-Mails von verängstigten und besorgten Bürger zu bombardiert, so dass sich die NASA dazu veranlasst sah, auf zwei Seiten ihrer Internetseite auf die wichtigsten Fragen Antworten zu geben. Das Szenario von "2012" sucht mit Sensation Angst ein zu flößen. Aber der Film gibt nicht wieder, was der Maya-Kalender meint: Eine Zeitenwende! Eine andere Einstellung zum Wesentlichen des Lebens, damit man auf die Ankunft des sogenannten Gottes "Bolon Yokte" vorbereit sei. Fakt ist, dass am 21.12. jeden Jahres eine solche Zeitenwende in Yucatán von den Nachfahren der Mayas gefeiert wird: die Wintersonnwende. Die Tage werden länger und der Gott Bolon Yokte wird als zunehmende Sonne verehrt und war wichtig für Saat und Ernte der Mayas.

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