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Weltuntergang Krisenmanagement - Was passiert im Fall des Falles?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Der Maya-Kalender soll nach Meinung einer Experten darauf hindeuten, dass am 21. Dezember 2012...

Der Maya-Kalender soll nach Meinung einer Experten darauf hindeuten, dass am 21. Dezember 2012 die Welt untergeht. Auch aus den Prophezeiungen des Nostradamus soll eine große Veränderung der Welt für das Ende dieses Jahres aus seinen Versen zu lesen sein.

Krisenmanagement

Sollte die Welt wirklich untergehen, wie wird bei einem Weltuntergang Krisenmanagement betrieben?

  • Insbesondere die Staaten der Europäischen Union, die USA und Länder, wie das in Katastrophen erprobte Japan, haben für alle möglichen Szenarien sogenannte Krisenstäbe eingerichtet und Katastrophenpläne fertig in den Schubladen liegen. Doch wie wird der Weltuntergang aussehen? Wird ein Asteroid oder ein Meteor die Erde vernichten? 
  • Die Gefahr aus dem Weltall: In so einem Fall dürften bereits Wochen zuvor die Medien darüber berichten. Die Folgen daraus wären nicht auszudenken. Mit Sicherheit wird es in einigen Gebieten zu Massenpaniken kommen. Diese können mit Plünderungen und anarchischen Verhältnissen verbunden sein. Hier sind vorwiegend die Sicherheitskräfte gefragt, die diese Paniken und Plünderungen verhindern sollten.
  • Hier stellt sich dann gleich die nächste Frage. Wie viele Sicherheitskräfte stehen den Regierungen in einem solchen Fall überhaupt noch zur Verfügung? Es wird bei den Streitkräften und auch bei den Polizeieinheiten dazu kommen, dass Personal nicht mehr zum Dienst erscheint. Dieses Personal zieht es vor die letzten verbliebenen Tage im Kreis der Familie zu verbringen und nicht auf der Straße randalierenden und plündernden Horden Einhalt zu gebieten.
  • Entschließen sich nach und nach immer mehr Soldaten und Polizeibeamte nicht zum Dienst zu erscheinen, so wird ein Weltuntergang Krisenmanagement nicht realisierbar sein.


Weltuntergang durch Naturkatastrophen

  • Ist der Weltuntergang quasi "hausgemacht", sieht die Sache schon anders aus. Sollten sich beispielsweise mehrere Vulkane gleichzeitig dazu entschließen auszubrechen und zeitgleich Erdplatten sich verschieben, was zu starken Erd- und Seebeben führen dürfte, dann bleibt den Krisenstäben kaum die Zeit ihr Büro zu erreichen. Heiße Aschewolken würden den Himmel verdunkeln und Unmengen an Sauerstoff verbrennen. Erdbeben würden ganze Städte zum Einsturz bringen und die Seebeben würden Tsunamis auslösen, die ganze Kontinente überschwemmen und alles mit sich reißen würden. Für diese Art Weltuntergang Krisenmanagement zu betreiben ist schier aussichtslos. Dazu fehlt ganz einfach die Zeit. Schon nach den ersten Vulkanausbrüchen würden wahrscheinlich ganze Völker in eine Schockstarre fallen. Die Erfahrungen mit Katastrophen, insbesondere aus den letzten Jahren (World Trade Center/11.09., Tsunami in Asien...), haben gezeigt wie schwierig ein gutes Krisenmanagement bei einer Katastrophe ist. Diese Situationen waren aber um ein vielfaches kleiner und einfacher zu handhaben als ein Weltuntergang.
  • Katastrophenpläne gibt es viele und für alle denkbaren Ereignisse. Aber kaum ein Staat wird die Unterlagen für ein Weltuntergang Krisenmanagement fertig in der Schublade liegen haben. Dazu gibt es bei einem solchen Szenario einfach zu viele unbekannte Faktoren.

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