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Wie enstehen Angebot und Nachfrage am freien Markt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
"Angebot und Nachfrage" sind zwei Mechanismen unseres Wirtschaftssystems.

"Angebot und Nachfrage" sind zwei Mechanismen unseres Wirtschaftssystems, die sich im Idealfall aufheben. Das heißt, es wird nicht zu viel und nicht zu wenig produziert, jeder kann seine Bedürfnisse erfüllen, nichts bliebe übrig. Dies funktioniert weder in der "Marktwirtschaft" noch in der "Planwirtschaft" so wie in der Theorie vorgesehen, weil gleichzeitig eine Vielzahl anderer Faktoren als Angebot und Nachfrage daran beteiligt sind das Angebote zustande kommen oder Nachfrage entsteht.

  • Initiiert werden kann das Angebot und Nachfrage System von Herstellern und Verbrauchern gleichermaßen.
  • Das heißt Produkte oder Innovationen können sowohl als Reaktion auf die Wünsche der Verbraucher entstehen, wie auch neuartige Produkte erst Bedürfnisse bei den Kunden wecken können.
  • Es ist also nicht klar, wer hier Henne oder Ei ist, was zuerst kommt: das Angebot oder die Nachfrage.
  • In der Praxis ergeben sich allerdings für den Verbraucher aus den jeweiligen Marktsituationen wie Mangel, Deckung oder Überschuss verschiedene mögliche Situationen.

Angebot und Nachfrage am Beispiel Handys

  1. Wer das neueste angesagteste Gerät benötigt muss sich morgens um zwei Uhr vor dem entsprechenden Geschäft aufbauen, und hoffen vormittags gegen zehn Uhr mit entsprechendem Körpereinsatz und unter Ausnutzung seines Kreditlimits eines der Geräte zu erhalten.
  2. Wer nur telefonieren will bekommt dagegen gerne ein etwas einfacheres Gerät geschenkt und darf zwei Jahre umsonst telefonieren, wenn er einen Vertrag abschließt (der die Handykosten deckt).
  3. Auf vielen Resterampen stapeln sich die Geräte, die eigentlich niemand (mehr) haben will und signalisieren verzweifelt mit ihren Preisschildern: ich bin ein Schnäppchen!
  4. Andere gute Beispiele für Angebot und Nachfrage kann man bei saisonalen Angeboten wie Früchten beobachten. Gute reichhaltige Ernten erzielen geringere Preise, bei schlechten Ernten steigt der Preis.

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