Foto: Shutterstock.com / Hauptsächlich wird die Matrikelnummer dafür verwendet, um Studierende eindeutig identifizieren zu können.

Wie erhält man seine Matrikelnummer in Österreich?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Via Matrikelnummer kann man jeden Studierenden eindeutig identifizieren.

Wenn man die eigene Matrikelnummer erhalten hat, ist schon die erste Hürde geschafft. Nach erfolgreicher Bewerbung, eventuell zu bestehendem Eignungstest und der zu treffenden Entscheidung erfolgte nun die Immatrikulation, also die Einschreibung, an der Hochschule und die Zulassung als Student ist somit geschafft.

Facts zu Matrikelnummern

  • Der Begriff 'Matrikelnummer' wird heutzutage meist an Universitäten und Fachhochschulen verwendet und umfasst eine Zahlenkombination, die einer einzigen Person zugeordnet wird.
  • Damit ist man eindeutig als Student identifizierbar und kann nicht verwechselt werden, weil jemand anders zufällig den gleichen Namen trägt wie man selbst.
  • Diese Zahlenkombination wird nach Erhalt beispielsweise verwendet für die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen, zum Beantragen diverser Fördermöglichkeiten oder des Semestertickets, um kostengünstig die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können.
  • Sie erleichtert außerdem die Verwaltungsarbeit und ermöglicht beim Korrigieren von Klausuren nicht verwechselt oder anders behandelt zu werden und auch möglichst unerkannt zu bleiben.
  • Neben Studenten können auch Soldaten einiger Länder eine Matrikelnummer erhalten. Als Beispiel dient hier die Bundeswehr, die sogenannte Personenkennziffern vergibt, oder die schweizer Armee.

Erhalt, Bedeutung und Verwendung der Kellnernummer in Österreich

Nach dem Einschreiben:
Nach der Bewerbung für den gewählten Studiengang und anderen wichtigen Dingen wie beispielsweise ein Eignungstest oder ähnliches, ist die Bestätigung, für das Studium angenommen zu werden, das Wichtigste. Anschließend gibt es möglicherweise einen gewissen Betrag, der überwiesen werden muss, um alle weiteren Unterlagen zu erhalten. Dieser ist bestimmt für den Verwaltungsaufwand und nicht überall gleich oder überhaupt vorhanden.


Status als BewerberIn:
Sobald man also vom Status "Bewerber" zum immatrikulierten/eingeschriebenen/zugelassenen Studenten gewechselt hat, erhält man seine Matrikelnummer automatisch. Entweder sie wird schon mit der Immatrikulationsbescheinigung mitgeteilt oder spätestens mit dem Studentenausweis, den man von der Hochschule erhält. Wie und wann ist bei den Universitäten und Hochschulen unterschiedlich - doch darüber wird jeder in Kenntnis gesetzt. Sollten Fragen oder Probleme auftauchen, kann das jeweilige Studiensekretariat weiterhelfen.
Zusätzlich erhält man in Österreich auch noch ein sogenanntes Studienbuch. Darin wird die Teilnahme an Vorlesungen vermerkt und auch hier ist die eigene Matrikelnummer einzutragen.
Spätestens mit Beginn des Studiums sollte man alle notwendigen Sachen, wie die Matrikelnummer, erhalten haben. Viele Informationen und Termine sind auch auf der jeweiligen Homepage zu finden.

 

Besonderheiten bei der Matrikelnummer in Österreich und der Schweiz:
Die Besonderheit in Österreich und der Schweiz ist, dass diese Zahlenkombination die Universität, das Jahr und eine fortlaufende Nummer enthält. Dadurch ist sie auch landesweit eindeutig identifizierbar. Fachhochschulen in Österreich vergeben außerdem zusätzlich noch eine sogenannte Personenkennzahl, welche widerum eine Zahlenkombination aus dem Einschreibungsjahr, Winter- oder Sommersemester, Kennzahl des jeweiligen Studiengangs und einer fortlaufenden Nummer ist. Diese ändert sich aber durch die genauen Bestimmungen wie zum Beispiel Sommer- und Wintersemester häufig.

Kommentare