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Wie funktioniert ein Blitzableiter?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:59
Erfunden hat den Blitzableiter Benjamin Franklin.
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  • Der sicherste Ort vor einem Blitz ist in einem Auto. Der Unsicherste, der Wald.
  • Solltest du dich, während es blitzt, draußen befinden und in keinem Gebäude Schutz finden, hock dich ganz klein auf den Boden, damit du die Angriffsfläche für den Blitz gering hältst.
  • Wichtig ist, dass du mit den Händen nicht direkt den Boden berührst, damit du keinen Kontakt zur Erdung herstellst. Sollte ein Blitz in einen Baum einschlagen, verläuft der Blitz auch unter der Erde ein wenig weiter. Kunststoffschuhe, auf denen du hockst, leiten keinen Strom und du bist sicher.
  • Wenn du bei Gewitter zu Hause bist, solltest du vor Beginn des Blitzes alle elektrischen Geräte ausschalten und die Stecker komplett ziehen. Dies gilt auch fürs Telefon.
  • Wichtig ist auch, nicht mit Wasser in Kontakt zu kommen.

  1. Ein Blitzableiter sorgt dafür, dass der Blitz nicht in das Gebäude einschlägt.
  2. Da ein Blitz stets dort einschlägt, wo der Widerstand am geringsten ist, schlägt er in den Ableiter ein, da dieser die höchste Stelle des Objektes ist und den geringsten Widerstand besitzt.
  3. Der Blitz schlägt somit in den Blitzableiter bzw. dessen Auffang ein.
  4. Da dieser aus Metal ist, leitet er den Blitz zur Fangleitung, welche ihn dann am Rand des Hauses zur Erdleitung weiterleitet.
  5. Diese führt den Blitz ins Wasser.
  6. Wichtig ist hier, dass sämtliche Leitungen die Stärke des Blitzes standhalten müssen.

 

Gewusst?

Heutzutage sterben die meisten Menschen, welche durch einen Blitz umkommen, nicht vom Blitzschlag selbst, sondern von der Weiterleitung. So haben diese sich in der Nähe eines Baumes aufgehalten, oder sie hatten zu Hause keinen Blitzableiter.

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