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Wie schwer ist die Erde?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Die Erde wiegt rund 5,972 Tausend Trillionen Tonnen.

Das wirft erst einmal die Frage auf, wie sich das Gewicht der Erde überhaupt feststellen lässt? Schließlich kann sie ja niemand wiegen. Nun dieses Problem haben die Wissenschaftler längst gelöst. Die wichtigste Voraussetzung dafür lieferte schon anno 1666 der berühmte Physiker Isaak Newton mit seinem Gravitationsgesetz.

So schwer ist die Erde tatsächlich

  • Er stellte nämlich fest, dass jeder Körper im Universum jeden anderen Körper anzieht und diese Anziehung mit einer Kraft erfolgt, die von der Masse des Körpers, der Entfernung und der Gravitationskonstande abhängt. 
  • Wir können auf der Grundlage also die Masse der Erde berechnen, weil wir die Anziehungskraft zwischen der Erde und einer Masse auf ihrer Oberfläche mit einer Waage messen können. 
  • Die Kraft, mit der die Masse auf die Erdoberfläche drückt (also ihr Gewicht) ist die Gravitationskonstante. Und weil wir weiter wissen, wie schwer 1 kg Masse auf der Erdoberfläche ist (9,81 Newton), und wie groß der Abstand vom der Erdoberfläche zum Erdmittelpunkt ist, nämlich 6348 Kilometer, haben wir alle für die Berechnung notwendigen Werte. 
  • Sie ergeben, dass die Erde rund 5,972 Tausend Trillionen Tonnen wiegt (6.588.000.000.000.000.000.000.000.000 Tonnen). Wobei wir ehrlich zugeben müssen, dass sich diese Zahl im Laufe der Jahrhunderte immer mal um ein paar Hunderttausend Tonnen ändert. 
  • Nicht weil die Erde größer oder kleiner würde, sondern, weil bei der Berechnung der Gravitationskonstante immer mal wieder etwas andere Werte ermittelt werden. 
  • Ürigens ändert sich das Gewicht der Erde aber nicht, wenn immer mehr Menschen auf ihr leben oder wir alle immer mehr Müll produzieren. Alles, was sich auf der Erde befindet stammt auch von der Erde und ist Teil ihrer Masse.
  • Nur außerirdische Materie wie Meteoriten und kosmischer Staub könnte eine Gewichtsänderung bewirken.

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