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Wie werden Bleistifte hergestellt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Im heutigen Computerzeitalter halten wir ihn kaum noch in den Händen.

Im heutigen Computerzeitalter halten wir ihn kaum noch so oft in den Händen wie es beispielsweise in den 50er Jahren der Fall war.
Die ersten Versuche der Herstellung eines Bleistiftes greifen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Doch auch heute ist er (trotz der technischen Entwicklung) nicht wegzudenken. Bei Künstlern, für technische Zeichnungen oder Stenographieren ist der Bleistift noch heute nicht ersetzbar.

Hast Du's gewusst:

  • Mit einem durchschnittlichen Bleistift kann man eine Linie von ca. 56km Länge ziehen.

  1. Für die Mine eines Bleistifts wird ein Gemisch aus gebrannten Graphit und Ton hergestellt. Hierbei ist das Mischungsverhältnis ausschlaggebend für den Härtegrad der Mine. Diese wird weicher, je mehr Graphit dem Gemisch beigefügt wird. Aber auch die Brenntemperatur- und dauer ist für den Härtegrad der Mine verantwortlich. 
  2. Das Gemisch wird mit Hilfe einer speziellen Düse zu der fast fertigen Bleistiftmine gepresst und auf die gewünschte Länge gekürzt. 
  3. Im Folgenden ist es nötig jene bei 160°C zu trocknen, bevor sie bei 1100°C ausgebrannt wird. Danach wird sie mit Wachs ummantelt und dadurch aufgewertet, um einen gleichmäßigen und nicht kratzenden Verbrauch zu ermöglichen.
  4. Die fertigen Minen werden nun in Holzplatten eingesetzt, in denen bereits Rillen gefräst wurden. 
  5. Angrenzend wird diese Zusammenführung mit einer weiteren Holzplatte verklebt. Anschließend werden diese zu der gewünschten Länge gekürzt und je nach Wunsch lackiert. 
  6. Bislang war Zedernholz (dank weniger Astlöcher) das idealste Material für die Herstellung von Bleistifte. 
  7. Angesichts des langsamen Wachstums führt dieses Holz jedoch zu hohen Produktionskosten, daher wird inzwischen mehrfach Pinienholz, Ahorn oder Linde verarbeitet.

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