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Wie wirkt die Pille danach?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Wenn es mal zu einer Verhütungspanne kommen sollte gibt es noch eine Lösung.

Wenn es mal zu einer Verhütungspanne kommen sollte (Kondom gerissen, Pille vergessen, etc.), gibt es immerhin noch eine Lösung eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Doch auch trotz der Einnahme der "Pille danach" ist die Abwendung einer Schwangerschaft nicht zu 100 Prozent garantiert. Wenn man allerdings einige wichtige Punkte beachtet, kann man die Chancen für dieses Ziel erhöhen. In diesem Artikel werden wir versuchen die Wirkung der Pille danach zu erklären.

  • Die "Pille danach" verhindert die Einistung der Eizelle in die Gebärmutter, so dass es nicht zu einer Befruchtung kommen kann. 
  • Hat sich die Eizelle aber bereits in die Gebärmutter eingenistet, bringt die Pille danach auch nichts mehr. 
  • In diesem Fall muss man sich für einen Schwangerschaftsabbruch oder für eine normale Geburt entscheiden. 
  • Da die "Pille danach" keine Abtreibungspille ist, kann sie auch keine Gefährdung für das Ungeborene Kind dar stellen.
  • Wichtig: Die Pille danach verliert bei häufiger Anwendung immer mehr an Wirkung. Sie ist kein Verhütungsmittel und sollte nur im äußersten Notfall benutzt werden.

Die Wirkung der Pille danach

Woher bekommt man die "Pille danach"?

  1. In Deutschland gilt die "Pille danach" als verschreibungspflichtig. Ein Rezept kann neben dem Frauenarzt, aber auch der Hausarzt erstellen. Des Weiteren, gibt es Beratungsstellen für Jugendliche, die Ärzte beschäftigen. Auch hier lässt sich ein Rezept ausstellen.
  2. Passiert das Dilemma am Wochenende, muss eine notärztliche Praxis bzw. der Notdienst im Krankenhaus aufgefunden werden. Hierfür wird aber dazu geraten, vorher anzurufen und abzuklären ob ein Rezept für die "Pille danach" ausgestellt werden kann.


Verhütungspanne passiert - was nun?

  1. Kommt es zur Verhütungspanne, ist es ratsam die "Pille danach" innerhalb 24 Stunden nach dem Missgeschick einzunehmen. 
  2. Dadurch wächst die Chance auf den Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft auf bis zu 95 Prozent. 
  3. Wer die Pille danach erst 2 - 3 Tage später einnimmt, hat nur ein fifty-fifty Chance und braucht sich nicht zu wundern, wenn es trotzdem zur Schwangerschaft kommt. 
  4. Sollte es kurz nach der Einnahme zu Erbrechen oder sonstigen Nebenwirkungen kommen, sollte dringend ein Gynäkologe aufgesucht werden.
  5. Auch wenn sich keine Nebenwirkungen bei der Einnahme der "Pille danach" bemerkbar machen, sollte man eine Kontrolluntersuchung beim Frauenarzt durchführen lassen. In der Regel sollte die etwa 2 bis 3 Wochen nach der Einnahme Erfolgen.

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