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Wo liegt die größte Wüste der Welt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:57
Die allergrößte Wüste der Welt ist die Sahara.

Hast du schon einmal von den Wüsten gehört? Eine Wüste ist ein Stück Land, in dem nichts – oder beinahe nichts – wächst und wo Leben nur unter schwierigen Bedingungen möglich ist.

Es gibt die Kälte- oder Eiswüsten – also Orte, an denen es immer sehr kalt ist. An Nord- und Südpol beispielsweise. Es gibt die sogenannten Trockenwüsten. Dort ist es so heiß und fällt so wenig Regen, dass dort auch nur ganz wenige, Pflanzen und Tiere leben, die sich den schweren Bedingungen angepasst haben.

Außerdem gibt es noch Halbwüsten und Windwüsten. Aber dazu an anderer Stelle mehr…

  1. Die allergrößte Wüste der Welt ist die Sahara. Von der hast du doch sicher schon einmal gehört. Die Sahara liegt in Afrika und hat eine Fläche von 9 Millionen Quadratkilometern. 
  2. Klingt riesig, oder? Aber wie groß ist das nun genau? Nun, nimm dir einmal deinen Globus oder einen Atlas und suche den Kontinent Afrika. Dann reist du mit dem Finger von Marokko bis ans Rote Meer in Ägypten. Dann von Ägypten nach Süden in den Sudan und von dort wieder in den Westen bis nach Mali. So groß ist die Sahara. 
  3. „Wow, ein ganz schön großer Sandkasten!“, wirst du jetzt denken. Im Grunde stimmt das. Aber die Sahara besteht nur zu einem kleineren Teil (etwa 20%) wirklich aus Sand. Der Rest und damit der größte Teil sind Stein, Fels und Kies.
  4. Am Tag kann es in der Sahara über 60 Grad heiß werden, nachts bis zu 30 Grad. Im Winter kann es dort nachts auch bis zehn Grad minus nach unten gehen. Also, immer die Schuhe parat haben!
  5. Am schnellsten voran kommst du in der Sahara mit dem „Wüstenschiff“ – einem Kamel also. Den lustigen Spitznamen hat es, weil man damit hauptsächlich in der Wüste reitet und weil es da oben so schrecklich schaukelt.
  6. Du kannst dir sicher nicht vorstellen, dass man dort leben kann. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die das Leben in dieser ziemlich öden Landschaft mögen und sich dort niederlassen.
  7. Forscher haben übrigens herausgefunden, dass die Sahara nicht immer nur trocken war. Es gab Zeiten, da wuchsen dort Pflanzen und Tiere und floss viel Wasser. Aber das ist schon ziemlich lange her. Und tief unter dem Sand gibt es tatsächlich noch Wasser.
  8. Oh, und die wirklich größte Sandwüste gibt es in Saudi-Arabien. Die heißt Rub al-Chali und ist „nur“ 780.000 Quadratkilometer groß.

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